Keppelmüller: Für BSE-Tiermehl ist höchster Standard der Entsorgungstechnik erforderlich

Wien (SK) Die in Österreich jährlich anfallenden rund 90.000 Tonnen Tiermehl müssen als gefährlicher und infektiöser Abfall nach dem höchsten Stand der Technik in Österreich entsorgt werden, forderte heute SPÖ-Abgeordneter Peter Keppelmüller. Von Bundesminister Molterer ist raschestmöglich die Ausarbeitung erforderlicher technischer Vorschriften einzufordern, damit die Tiermehlentsorgung in Österreich bestmöglich und kostensparend erfolgt, so Keppelmüller gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Um sicherzustellen, dass alle Krankheitserreger abgetötet werden, sollte das Tiermehl jedenfalls einer Hochtemperaturverbrennung zugeführt werden. Die Anlagen sind dabei mit modernsten Rauchgasreinigungsanlagen auszustatten, wobei insbesondere Entstaubungsanlagen und eine effiziente Stickoxydfilterung erforderlich sein werden. Auf Grund des möglicherweise infektiösen Charakters des Tiermehls und um eine Kontamination der Böden und des Grundwassers zu vermeiden, sowie der Arbeitshygiene sei jedenfalls zu verlangen, dass das Handling inklusive Transport, Zwischenlagerung und Ofenbeschickung ausschließlich in geschlossenen Räumen erfolgt.

Um tatsächlich alle Tiermehle in Österreich zu erfassen, ist dringend ein Begleitscheinsystem (nach dem Muster der gefährlichen Abfälle) vom Bundesminister Molterer vorzuschreiben, welches eine lückenlose Kontrolle aller zu entsorgender Tiermehle sicherstellt, schloss Keppelmüller. (Schluss) ml/mm

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK