Seit 25 Jahren Wächter des Föderalismus BILD

Peter Bußjäger stellte sich in Tirol als neuer Leiter des Föderalismusinstitutes vor

Innsbruck (VLK) - Der Vorarlberger Verfassungs- und Verwaltungsrechtsexperte Peter Bußjäger hat sich in Innsbruck
als künftiger Leiter des Institutes für Föderalismus
vorgestellt. Zu diesem Anlass zog Tirols Landeshauptmann
Wendelin Weingartner gestern, Donnerstag, eine Bilanz:
"Dieses Institut hat die föderalistische Entwicklung in
Österreich wesentlich begleitet, kommentiert und immer wieder kritisch die Stimme erhoben, wenn Gefahr durch den
Zentralismus drohte." ****

Bußjäger, 1963 in Bludenz geboren, steht seit 1987 in
Diensten des Landes Vorarlberg. Heuer hat er sich zum Universitätsdozenten am Institut für Öffentliches Recht der Innsbrucker Leopold-Franzens-Universität habilitiert - Thema:
Die Organisationshoheit und Modernisierung der
Landesverwaltungen. Er tritt mit 1. Jänner 2001 die Nachfolge
von Professor Peter Pernthaler an, der dem in Innsbruck
ansässigen Institut für Föderalismus seit seiner Gründung im Jahr 1975 vorsteht. Bußjäger zeigt sich besonders am verwaltungsreformatorischen Aspekt des Föderalismus
interessiert.

Das Institut für Föderalismus war in den letzten 25 Jahren nicht nur "Speerspitze" für den österreichischen
Föderalismus, sondern hat durch wissenschaftliche Forschung
und eine umfassende Informationstätigkeit zur Verbreitung des Föderalismusgedankens in der Bevölkerung beigetragen. In
wenigen Tagen erscheint der 24. Bericht über die Lage des Föderalismus in Österreich (1999). Die jährlich erscheinenden Berichte geben einen umfassenden Überblick über die Weiterentwicklung des österreichischen Föderalismus, zeigen
die Verfassungsentwicklung im Bund und in den Ländern auf,
stellen die vielfältigen Tätigkeiten der Länder im Rahmen der EU-Mitgliedschaft, des europäischen Regionalismus sowie der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit dar. Die Berichte
stellen für die Politik und die Verwaltung ein wertvolles Nachschlagewerk dar.
(so/gw/dig,nvl)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vlr.gv.at
http://www.vorarlberg.at

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL