Fallent begrüßt Schließung Tschernobyls

Tschernobyl ist Beweis dafür, wie unrentabel Atomenergie ist

Wien, 2000-12-14 (fpd) - "Die Schließung des Atomkraftwerks Tschernobyl ist endlich ein Schritt in die richtige Richtung" meinte heute der freiheitliche Umweltsprecher Ing. Gerhard Fallent. ****

Die Stillegung des AKW sei jedoch erst der Beginn von langen und kostspieligen Aufräumungsarbeiten, denn nun stelle sich die Frage, was man mit dem stillgelegten Atomkraftwerk mache, betonte Fallent. Für das weitere Verfahren gebe es zwei Möglichkeiten: Entweder werde das AKW abgerissen oder sicher eingeschlossen. Der Abriß nur eines Reaktorblockes koste jedoch bereits bis zu 10,55 Mrd. S und auch beim sicheren Einschluß müsse das AKW noch gewartet und vor dem Verfall geschützt werden, um zu gewährleisten, daß die Radioaktivität stark zurückgegangen sei. In Deutschland dauere eine solche Wartung üblicherweise noch bis zu 30 Jahre und in Großbritannien sogar 80 bis 100 Jahre. Weiters müsse der Kernbrennstoff entsorgt werden. Die Demontage der insgesamt 2.500 Brennstabteile werde nach Schätzung von Experten gut zehn Jahre dauern.

"Hier wird bewußt, wie ökonomisch unrentabel und gefährlich Atomenergie ist. Dies sollte man auch in der Causa Temelin nicht vergessen", so Fallent abschließend.

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