Haunschmid erleichtert über Steuererlässe in Tourismusbetrieben

Großes Lob für zwei steuerliche Erleichterungen, die Grasser den österreichischen Tourismusbetrieben schon vor Weihnachten "beschert" hat.

Wien, 2000-12-14 (fpd) - FPÖ-Bundesrätin Ulrike Haunschmid zeigte sich erleichtert angesichts der jüngsten durch Finanzminister Karl-Heinz Grasser erwirkten Steuererlässe im Hotel- und Gastronomiebereich. ****

"Mit diesen zwei Erlässen hat der Finanzmister deutlich gemacht, wie wichtig ihm der österreichische Tourismus ist. Die eine Änderung regelt die Erhöhung der Umsatzsteuer auf Tee- und Kaffeegetränke ab 1.2.2001 auf den Normalsteuersatz von 20 %, wobei als Erleichterung außerdem vorgesehen ist, daß die Umstellung bis zum 15.1.2001 vorgenommen werden kann. So bleibt den Betrieben aus verwaltungsökonomischen Gründen zwei Wochen Zeit, ihr Kassensystem umzustellen. Außerdem können sie bis zum Kassenumstellungs-Stichtag bei diesen Umsätzen den Steuersatz von 10 % verwenden. Die andere Verordnung regelt die Reduzierung von 14 % auf 10 % bei Speisen. Diese Umstellung kann schon ab 15.12.2000 vorgenommen werden. Grasser hat mir gegenüber bestätigt, daß es seitens des Finanzministeriums auch keine Bedenken gibt, wenn Unternehmer die ihre Kassa schon zu einem früheren Zeitpunkt umstellen, ab dem Kassenumstellungs-Stichtag Restaurationsumsätze mit dem ermäßigten Steuersatz von 10 % zu versteuern."

Einen Großteil dieser steuerlichen Erleichterungen sieht Haunschmid in den Erfolgen des Österreichischen Wirtetages vom 23.10. in Bad Ischl. Hier wurde der Stellenwert der Gastronomiebetriebe für Österreich erneut betont. Auch Finanzminister Grasser, als Vortragender beim Wirtetag, hatte in seinen Ausführungen auf die Bedeutung des heimischen Tourismus als größter Devisenbringer Österreichs hingewiesen und seine Haltung gegenüber den rund 50000 klein- und mittelständischen Betrieben der Gastronomie und Hotelerie unterstrichen.

"Es freut mich, daß Grasser mit diesen Regelungen auch nicht auf die Klein- und Mittelbetriebe vergessen hat, die einerseits Arbeitsplätze sichern, indem sie beispielsweise dreimal so vielen Zulieferfirmen das Einkommen sichern, sondern auch wesentlich zur Sanierung des Budgethaushaltes beitragen", meinte Haunschmid abschließend. (Schluß)

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