LSth. Hubert Gorbach präsentierte Ressortschwerpunkte 2001

Umfangreiche Ressorts mit einem Budgetvolumen von 1,3 Milliarden Schilling

Bregenz (VLK) - Landesstatthalter Hubert Gorbach
präsentierte heute, Donnerstag, im Landhaus in Bregenz die Arbeitsschwerpunkte seiner Ressorts für das Jahr 2001. Landesstatthalter Gorbach wird für ein Budgetvolumen von 1,3 Milliarden Schilling (94 Millionen Euro) verantwortlich
zeichnen. Gorbach: "Hauptziel ist, wichtige Vorhaben wie die
S 18 und Südumfahrung Feldkirch zu realisieren und die
Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten." ****

Für den Landesstraßenbau sind knapp 450 Millionen
Schilling budgetiert. Das Programm beinhaltet 23
Weiterführungen und 13 neue Baulose. Die größten Brocken sind
bei den Weiterführungen die L 88, Raggaler Straße und die L
60, Nofler Straße mit jeweils neun Millionen Schilling; bei
den neuen Bauvorhaben ist zu nennen die L 97, Klostertaler
Straße (30 Millionen Schilling). Auf Grund der
Katastrophenschäden in den letzten Jahren werden zur
Sanierung der L 51, Laternser Straße gut 20 Millionen
Schilling aufgebracht.

Das Bauprogramm für den Bundesstraßenbau (derzeit noch
nicht genehmigt) sieht für 2001 knapp 260 Millionen Schilling
(ohne Katastrophenfonds) für Instandsetzungen (63,5
Millionen) und Ausbaumaßnahmen (90,5 Millionen) vor; der
größte Brocken ist Dornbirn-Nord/Schwarzachtobel im Rahmen
der B 200neu in Dornbirn mit 8,2 Millionen Schilling. Das Bauprogramm aus dem Katastrophenfonds umfasst insgesamt rund
444 Millionen Schilling, nennenswert sind die weiterführenden Sanierungen aus dem Katastrophenfonds bei der B 193,
Thrüringerberg mit 19 Millionen Schilling.

Besondere Schwerpunkte beim Bauprogramm 2001 der ASFINAG
(noch nicht genehmigt) sind die S 16 (22,5 Millionen
Schilling) und bei der A 14 (220,4 Millionen), beinhaltet
sind hier unter anderem die Arbeiten zur Erhöhung der
Sicherheit im Pfändertunnel.

Das Finanzierungsvolumen 2001 für den gesamten
Landeshochbau beträgt knapp 401 Millionen Schilling, das ist
eine Reduktion um 11,4 Prozent gegenüber 2000. Der
Bundeshochbau wird ab 1. Jänner 2001 über die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) abgewickelt. Wie Landesstatthalter Gorbach betonte, wird Vorarlberg eine
eigene Baudirektion erhalten, und nicht mit Tirol
zusammengelegt werden!

Schwerpunkt bei der Abfallwirtschaft wird im nächsten Jahr
die Mitarbeit an der Neugestaltung eines modernen Abfallwirtschaftsrechtes auf Bundesebene sein sowie die
Umsetzung von EU-Vorschriften. Verstärkt thematisiert werden
die Aufgaben der Abfallwirtschaft - Abfalltrennung und Abfallvermeidung - durch eine straffe Öffentlichkeitsarbeit;
ein Beispiel ist der handliche Abfallkalender, der kostenlos
bei der Abteilung Abfallwirtschaft im der Vorarlberger Landesregierung zu beziehen (Telefon 05574/511-26612)ist.

Für die verschiedenen Belange der Wasserwirtschaft (Rahmenplanung, Schutzwasserwirtschaft, Wasserver- und Abwasserentsorgung) sind rund 214 Millionen Schilling an Landesmitteln vorgesehen. Seitens der Wildbach- und
Lawinenverbauung werden im nächsten Jahr landesweit über 200 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Schilling betreut. Das Land hat dafür Fördermittel in der Höhe von 50 Millionen Schilling reserviert.
(ug,nvl)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-20136
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vlr.gv.at
http://www.vorarlberg.at

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL