Niederwieser fordert Beibehaltung des Verhältnisses zwischen Schülern und Planstellen

Wien (SK) "Ich bringe einen Abänderungsantrag ein, wonach das Verhältnis der Schülerzahlen zu den Planstellen gegenüber dem Schuljahr 1999/2000 unverändert beizubehalten ist. Hier geht es um die Qualität des Schulwesens", erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser Donnerstag vor dem Nationalrat. In der Koalitionsvereinbarung zwischen FPÖ und ÖVP sei nachzulesen, "das Bildungswesen bleibe von den Personaleinsparungen unberührt, obwohl Sie damals gewusst haben, dass das nicht stimmt", kritisierte Niederwieser. "Dieses Programm geht zulasten der sozial Schwächsten." ****

Förderungen für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache und solche für "Kinder mit Lernschwierigkeiten" würden so gefährdet. In der Steiermark würden im Bereich der Sonderpädagogik 100 von 600 Stellen eingespart. "Dort ist das Angebot hier besser als im österreichischen Durchschnitt, aber auch besser für die Kinder."

"Sie gefährden Volksschulen am Lande. Was wollen Sie sparen, wenn Sie die weiteren Fahrtstrecken aus dem Familienlastenausgleichsfonds bezahlen werden müssen?", fragte Niederwieser in Richtung Finanzminister Grassers. "Sie treffen die Schwächsten", schloss Niederwieser. (Schluss) me

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