Nicht die ganze Welt ist gegen den Walfang, meint der Japanische Walfangverband

Tokio (ots-PRNewswire) - Keiich Nakajima, Präsident des
Japanischen Walfangverbandes JWA, begrüßte Berichte über den Walfang in einigen führenden Zeitungen in Neuseeland und den Vereinigten Staaten und erklärte, sie gäben die Auffassung seines Verbandes wieder, dass "nicht die ganze Welt gegen den Walfang" ist.

Neuseeland ist als eine der Nationen bekannt, die sich strikt gegen den Walfang richtet. Jedoch meinte The Dominion, die führende Tageszeitung in Neuseeland, kürzlich in einem Leitartikel, man solle Wale nicht vergöttern; wenn die Anzahl der Wale wieder zunähme, würden sie die Lebensmittelkette im Meer verzerren. Des Weiteren bemerkte der Leitartikel, die Regierung solle sich ihre Auslandspolitik nicht von Greenpeace diktieren lassen.

Eine andere führende Tageszeitung, The Press, zitierte Eugene Lapointe, den Präsidenten des World Conservation Trust, mit den Worten: "Neuseeland hat die Bedürfnisse der Wale über die vieler Menschen gestellt." Des Weiteren wird eine Stellungnahme von Dan Goodman vom Institut für Walforschung in Japan zitiert: "Ein Walschutzgebiet im Südpazifik, wie Neuseeland es vorschlägt, ist eine absurde Idee. Der übermäßige und unnötige Schutz von Walen, die große Mengen lebender Meeresressourcen verbrauchen, könnte erhebliche negative Auswirkungen auf die Fischereiressourcen haben."

In den USA erschien am 1. Oktober 2000 eine ähnliche Stellungnahme im Boston Sunday Herald, in der Dexter Van Zile, Büroleiter der Zeitschrift National Fisherman, erklärte: "Die Abschaffung der japanischen Walfangindustrie kostet die amerikanischen Politiker nichts. Aber sie nützt der Umwelt nicht und könnte langfristig die Anstrengungen zum Schutz wirklich gefährdeter Walarten beeinträchtigen."

Zu diesen Artikeln sagte Nakajima: "Die Meinungen in diesen Zeitungen sind ein positives Zeichen, dass nicht die ganze Welt gegen den Walfang ist. Japans Forschungen im Nordpazifik haben gezeigt, dass Zwergwale nicht nur Krill verbrauchen, sondern viele wirtschaftlich bedeutende Fischarten, darunter Sardinen, Makrelen und Kalmare. Bedenkt man die Probleme der Ernährungssicherung und das Gleichgewicht des Ökosystems, ist es unsinnig, Wale unabhängig vom Stand ihrer Arterhaltung uneingeschränkt zu schützen."

Nakajima fügte hinzu: "Nationen und Nichtregierungsorganisationen, die sich gegen den Walfang ausgesprochen haben, gingen davon aus, dass sie durch ein Walfangverbot nichts zu verlieren hätten, doch nun ist eindeutig erwiesen, dass diese Einstellungen unverantwortlich und selbstgerecht sind. Tatsächlich sollten die Interessen der Fischerei und die Öffentlichkeit in diesen Ländern sehr ernst genommen werden. Die Bedeutung einer nachhaltigen Nutzung von Walressourcen muss anerkannt werden."

ots Originaltext: Japan Whaling Association
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