Pumberger: Ist Pittermanns Schwenk hin zur Drogenfreigabe der Preis für ihren Stadtratssessel?

Im Nationalrat war Pittermann immer gegen die Legalisierung

Wien, 2000-12-14, (fpd) - "Offensichtlich war das Abweichen der SPÖ-Gesundheitspolitikerin Pittermann von ihrer bisherigen Drogenpolitik der Preis für den Posten als Gesundheitsstadträtin", meinte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Alois Pumberger.****

"Anders lassen sich - auch in Anbetracht des bevorstehenden Wiener Wahlkampfes - die Aussagen Pittermanns nicht deuten. Wenn sie nun behauptet, Cannabis sei nicht gesundheitsschädlich, so steht dies im krassen Widerspruch zu ihren früheren Aussagen", meinte Pumberger.

So stellte Pittermann noch 1998 fest: In der Wissenschaft gebe es immer kontroversielle Stellungnahmen, und machte darauf aufmerksam, daß Cannabis Schäden im Gehirn hervorrufe. Auch meinte sie, Jugendliche müßten lernen, mit Streß und Frustration umzugehen und nicht "wegzutauchen". Cannabis macht ihrer Ansicht nach zwar nicht körperlich, aber psychisch abhängig.

"Die Ärztin Pittermann stellt den hochbezahlten Stadtratssessel über die Gesundheit unserer Jugend", zeigte sich abschließend der Arzt Pumberger von seiner Kollegin enttäuscht. (Schluß)

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