Neue High-Tech Betriebslenkung Süd eröffnet

Lückenlose Betriebsüberwachung dank modernster Informationstechnologie

Wien (OTS) - Am 14. 12. 2000 wird die neue High-Tech
Betriebslenkung Süd in Villach eröffnet. Mindestens fünf Mitarbeiter überwachen mit modernster Technik den gesamten Bahnbetrieb in Kärnten, Osttirol und in der Steiermark. Dafür stehen den Bediensteten drei neue Arbeitsplätze der "Rechnergestützten Zugüberwachung" (RZÜ) zur Verfügung. Rund 100 Millionen Schilling wurde für die Hebung der Betriebssicherheit und qualitativ hochwertiger sowie wirtschaftlicher Verkehrsabwicklung in innovative High-Tech investiert.

Aufgaben der Betriebslenkung

Die Sicherheit des Betriebes und die effiziente Betriebsabwicklung sowohl im Reise- als auch im Güterverkehr sind die Hauptaugenmerke der insgesamt rund 45 Bediensteten im Bereich der Betriebsführung. Mindestens fünf Bedienstete überwachen, rund um die Uhr, die gesamte Betriebsabwicklung in der Hinsicht auf Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit. Durch die drei modernen RZÜ - Arbeitsplätze ist eine lückenlose Kontrolle des gesamten Bahnbetriebes in Kärnten, Osttirol und in der Steiermark möglich. Auch die Schnittstellen zu anderen Betriebslenkungen (Ost, Mitte und West) werden effizient bedient.

Im Falle von außergewöhnlichen Ereignissen können nun binnen kürzester Zeit alle betrieblichen Maßnahmen, wie zum Beispiel die Organisation von Schienenersatz- und Umleitungsverkehren, organisiert werden.

Nicht nur die Agenden der Betriebsabwicklung sondern auch die Unfallursachenerhebung, Baubetriebsplanung, Steuerung von Reise- und Güterzügen sowie die Netzsicherheit und das Qualitätsmanagement werden zentral wahrgenommen.

Enge Zusammenarbeit mit den Fahrdienstleitungen

Die Betriebslenkung ist die übergeordnete Ebene von den einzelnen Fahrdienstleitungen, welche in erster Linie für die sichere Abwicklung des gesamten Bahnverkehrs zuständig sind. In enger Zusammenarbeit von Betriebslenkung mit den Fahrdienstleitungen und der Lokeinsatzleitung wird ein hochwertiger und weit verknüpfter Betrieb ermöglicht. Dies beinhaltet nicht nur den schienengebundenen Verkehr, sondern auch die betriebliche Abwicklung von Baustellen und von Schienenersatzverkehren. Mit diesem System wird ein Maximum an Sicherheit und Qualität sowie Wirtschaftlichkeit erreicht.

Ausbaumaßnahmen

Rund 100 Millionen Schilling wurden in drei modernste Arbeitsplätze der "Rechnergestützen Zugüberwachung" (RZÜ) investiert. Mit diesen drei neuen Arbeitsplätzen sind die ÖBB - Experten nun in der Lage, noch schneller und gezielter zu handeln.

Außerdem besteht auch noch die Möglichkeit mit dem sogenannten Zugfunk direkt Kontakt mit den einzelnen Betriebsstellen und Zügen aufzunehmen. Fast alle Strecken in Kärnten, Osttirol und in der Steiermark sind mit diesem Zugfunksystem ausgestattet.

Die neue Rechnergestütze Zugüberwachung ist ein Vorzeigeobjekt in Sachen Informationstechnologie und maximaler Betriebssicherheit.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Ing. Christoph Posch
Kommunikation Steiermark, Kärnten und Osttirol
Tel.: ++43 (0) 4242 93000 3131
Fax.: ++43 (0) 4242 93000 3139
e-mail: cristoph.posch@kom.oebb.at
web-site: www.oebb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB/OTS