Morak: Coop Himmelb(l)au prominenten Platz in "Ökonomie der Aufmerksamkeit"

Überreichung des Grossen Österreichischen Staatspreises für Architektur

Wien (OTS) - "Ich freue mich besonders, den Grossen Österreichischen Staatspreis für Architektur an Coop Himmelb(l)au übergeben zu dürfen, die Pionierarbeit geleistet und seit Jahrzehnten den Beweis erbracht haben, für baukulturelle Qualität zu stehen" sagte Staatssekretär Franz Morak, heute Mittwoch, anlässlich der Überreichung der Auszeichnung an das Architektenteam Wolf D. Prix und Helmut Swiczinsky.

"Architektur muss brennen" - dieses zentrale Statement von Coop Himmelb(l)au aus dem Jahre 1980 verweise eindringlich auf den Kern ihrer Arbeiten: das Interesse an all jenem, was unruhig mache. "Ihre Architektur belegt aber nicht nur eine Haltung in und zur Architektur sondern, gleichzeitig auch eine grundsätzliche Lebenshaltung: Es ist ein unermüdliches ideelles wie auch bauliches Drängen auf Intensität, auf Lebendigkeit und Weiterentwicklung" so Morak.

"Die Ideen von Coop Himmelb(l)au bieten uns nicht nur eigenständige Möglichkeiten neuer Erfahrungen über uns selber, sie zwingen uns auch zur Auseinandersetzung mit bisher scheinbar unverrückbaren oder vertrauten Positionen, die unser Denken, Wahrnehmen und Handeln leiten", sagte Morak weiter.

"In der wahren Ökonomie des 21. Jahrhunderts, der "Ökonomie der Aufmerksamkeit" hat die Architektur für ein Land, eine Stadt, eine Gesellschaft einen ganz prominenten Platz. Coop Himmelb(l)au hat einen in der ersten Reihe - dieser Staatspreis soll nur eine Tatsache sichtbar machen, die sie geschaffen haben" schloss Morak.

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