Berger: Interessen der Arbeitnehmer und der Kleinaktionäre bei feindlichen Übernahmen schützen

Europäische Unternehmen sollen mit amerikanischen gleich gestellt werden

Wien (SK) Das Europäische Parlament (EP) beschloss heute in Straßburg weitgehende Änderungen des Gemeinsamen Standpunkts zur sogenannten "Übernahme-Richtlinie" der Europäischen Union. "Mit unseren Änderungen kann gewährleistet werden, dass insbesondere die Anliegen der Arbeitnehmer und der Kleinaktionäre bei der Übernahme von Unternehmen nicht zu kurz kommen und europäische Unternehmen nicht auf dem Silbertablett einer feindlichen Übernahme ausgesetzt werden", erklärte die SPÖ-Europaabgeordnete Maria Berger nach der Abstimmung gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Nach dem Willen des EP sollen die europäischen Unternehmen im Fall einer feindlichen Übernahme mit den amerikanischen Unternehmen gleich gestellt sein. "Der Vorstand soll Abwehrmaßnahmen gegen eine feindliche Übernahme ergreifen können und nicht zur Neutralität verpflichtet sein, wie dies der gemeinsame Standpunkt vorgesehen hätte. Die Arbeitnehmer und die Aktionäre müssen über diese Maßnahmen informiert werden, damit dabei auch deren Interessen geschützt werden", erläuterte Berger abschließend. Aufgrund der Änderungen des Gemeinsamen Standpunktes geht der Bericht nun in ein Vermittlungsverfahren, bei dem Vertreter von Rat, Parlament und Kommission versuchen müssen, eine Einigung zustande zu bringen. (Schluss) hm/mm

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