Abbruch der Gehaltsverhandlungen

GLB: "Angebot" des Vorstandes ist Provokation

Wien(OTS) - Mit einem heftigen Protest wendet sich der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) in der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten gegen den Vorstoss des Vorstandes des Unternehmens, der mit seinem "Angebot" einen schmerzlichen Reallohnverlust durchdrücken will: "Offensichtlich ist es jetzt soweit, dass sich der Vorstand stark genug fühlt, um ein dermaßen provokatives Gehaltsangebot zu machen. Wenn er sich durchsetzt, muss uns allen klar sein, dass dies einen bitteren Reallohnverlust bedeutet, da 2,1 Prozent brutto derzeit nicht einmal die Inflation abgelten. Von einer Abgeltung der Leistungssteigerung ist sowieso nicht die Rede", meint GLB-Sprecher Robert Hobek.
Hobek beruft sich auf die Lohnentwicklung der Vergangenheit in der Post: "Wir haben in den letzten sieben Jahren ständig Lohnverluste hinnehmen müssen, so dass die Postler heute zu den am schlechtesten verdienenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gehören. Ich bin der Meinung, dass die Forderung der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten ohnehin niedrig angesetzt ist. Wir als Gewerkschaftlicher Linksblock (GLB) hätten uns einen höheren Abschluss in Form eines Fixbetrages vorgestellt, der neben der Inflation auch die Leistungssteigerung berücksichtigt. Davon ist die Gewerkschaftsforderung weit entfernt. Wenn jetzt auch diese Forderung nicht erfüllt wird, bedeutet das einen empfindlichen Reallohnverlust für unsere Kolleginnen und Kollegen. Wir sind deshalb der Meinung, dass eine Urabstimmung über Kampfmaßnahmen der Gewerkschaft stattfinden sollte und für Verständnis bei den Kunden geworben wird. Eine Urabstimmung würde der Gewerkschaftsführung die nötige Rückenstärkung geben und der Vorstand würde endlich einmal sehen, dass es uns jetzt endgültig reicht!", meint GLB-Sprecher Robert Hobek.

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