ÖBB-Engagement für blinde und behinderte Reisende

Ab 1.1.2001 gilt auch für Partnerhunde freie Fahrt bei den ÖBB

Wien (öbb): In Österreich leben rund 400.000 Menschen mit starker Sehbehinderung. Menschen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind. Die ÖBB arbeiten eng mit allen drei österreichischen Blindenverbänden zusammen. Das gemeinsam verwirklichte Kundenprojekt "Taktiles Leitsystem für sehbehinderte und blinde Menschen auf Bahnsteigen der ÖBB" zeigt nun erste erfolgreiche Resultate. Eigens entwickelte und von den betroffenen Personen getestete Leitstreifen am Bahnsteig sind eine wesentliche Erleichterung für blinde und sehbehinderte Personen und werden nun schrittweise in den neuen Bahnhöfen der ÖBB eingesetzt.

Partnerhunde werden ab 01.01.2001 gratis befördert
Mit Jahreswechsel 2000 / 2001 nehmen die ÖBB noch mehr auf die individuellen Bedürfnisse von blinden und behinderten Reisenden Rücksicht. Ab 1. Januar 2001 ist die nicht nur die Beförderung der sogenannten "Blindenhunde", sondern auch der Partnerhunde für behinderte Personen kostenlos. Als Kennzeichnung von Partnerhunden ist die entsprechende Eintragung im Behindertenausweis notwendig.

Blinde und sehbehinderte Personen testen ...
Bevor die ÖBB auf ein bestimmtes Blindenleitsystem setzen muss dieses mehrere Prüfungen bestehen. In erster Linie sind es die Betroffenen selbst die die Nützlichkeit der Hilfs- und Orientierungseinrichtungen beurteilen. Nach absolvierten Probeläufen wird das Blindenleitsystem in die Praxis umgesetzt.

... und trainieren Bahnfahren
In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Sozialen bieten die ÖBB regelmäßig "Blindentrainings" an. Mit den betroffenen Reisenden wird das Ein- und Aussteigen in die Personenwaggons der ÖBB trainiert. Die Teilnehmer des Trainings üben zudem die Orientierung in den Reise- und Speisewagen der Bahn.

Blindenversion im Internet
Ebenfalls blindentauglich wird auch der Relaunch des ÖBB-Internetauftrittes www.oebb.at im Januar 2001 sein. Eine eigene Blindenversion setzt dabei auf die sogenannte Braille-Version, die es den blinden- und sehbehinderten Personen ermöglicht Fahrplanauskünfte übers Internet abzufragen.

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