Kopietz: Nicht ablenken, Herr Kreißl!

Immer mehr brisante Beweise gegen die Wiener FPÖ-Spitze

Wien (SPW) "In den letzten Monaten bot Kreißl das Bild eines Ertrinkenden, der wild um sich schlägt. Nun ist es aber schon soweit, dass sich Kabas und er gegenseitig immer weiter runterziehen und die ohnehin schon darniederliegende FPÖ mit in die Tiefe reißen. Auch mit ihren derzeitigen sehr spärlichen, alles andere als konstruktiven Wortspenden werden sie nach ihrem baldigen Ausscheiden aus der Politik nicht im Gedächtnis der Bevölkerung bleiben", stellte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien fest. Immer neu auftauchende Beweise würden belegen, dass der "Dreck an ihren Stecken bis zum Himmel reicht".****

"Besonders schmerzhaft muss für Kreißl ja sein, dass die Wirtschaftspolizei bei ihren Hausdurchsuchungen trotz mehrwöchiger Vorankündigung anscheinend fündig wurde", erklärte Kopietz. Er zitierte in diesem Zusammenhang einen der Ermittler, der nach der Hausdurchsuchung gemeint hatte, wenn Dummheit schreien könnte, wäre halb Wien aufgewacht.

"Wenn die FPÖ nun die Justiz anschütten und mit öffentlichen Stellungnahmen zum Gehorsam zwingen will, ist das ein Skandal, den man nicht oft genug thematisieren kann. Gerade der Spitzelskandal zeigt die wahre Gesinnung der FPÖ. Denn parallel zur Polizei einen eigenen Apparat aufzubauen, um Kritiker und Andersdenkende fertigzumachen, belegt für mich, dass hier anscheinend ein Spitzelwesen an den Institutionen des Staates vorbei geschaffen werden sollte", so Kopietz weiter. "Das heutige Ablenkungsmanöver von Kabas und Kreißl kann über eines nicht hinwegtäuschen: Der Rücktritt der beiden mutmaßlichen Drahtzieher hätte am besten bereits vorgestern erfolgen sollen", so Kopietz abschließend. (Schluss) sl

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