VP-Pfeiffer freut sich über parteiübergreifende Zustimmung zum Ausbau der S 80

Wien (ÖVP-Klub) Erfreut zeigte sich heute der Planungssprecher der Wiener ÖVP, LAbg. Gerhard PFEIFFER, über das enorme Echo seiner gestrigen Pressekonferenz, bei der er den Ausbau der S 80 sowie Intervallverkürzungen zu Spitzenzeiten gefordert hatte. "Besonders zufriedenstellend ist die Tatsache, daß unser Koalitionspartner in Wien die Notwendigkeit des Ausbaus, wenn auch erst auf unsere Anregung, auch erkannt hat", kommentierte PFEIFFER die heutige Wortmeldung des SP-Abgeordneten Josef Edler.***

"Es ist zwar interessant, daß sich alle anderen Parteien bisher nicht ernsthaft mit diesem Thema beschäftigt haben, ich freue mich aber trotzdem über die Unterstützung", so der VP-Gemeinderat. Erforderlich sei auch dringend die Errichtung von Abstellplätzen für Autos entlang der Strecke in der Donaustadt. Ohne die Möglichkeit ihre PKWs abzustellen seien nämlich alle Maßnahmen eher uninteressant. "Für die Einpendler aus Niederösterreich sind Park & Ride-Anlagen Voraussetzung für einen Umstieg auf die Bahn", weiß der VP-Planungssprecher. Langfristig müsse man einen Ausbau der S 80 bis Raasdorf/NÖ anstreben.

Dringend urgierte PFEIFFER auch die Intervallverkürzungen innerhalb des nächsten halben Jahres vom derzeitigen 30-Minuten-Intervall auf zumindest 15-Minuten-Intervalle zu den Hauptverkehrszeiten. Für die Intervallverkürzungen sind nur zwei zusätzliche Garnituren notwendig. Der Ankauf und der verstärkte Betrieb würden rund 250 Millionen Schilling kosten. In dieser Rechnung sind aber auch schon die neu zu schaffenden Parkplätze entlang der Strecke in der Donaustadt enthalten. "Es ist ja eigentlich anachronistisch ein Verkehrsmittel mit so einem langen Intervall noch ernsthaft als schnelles Nahverkehrsmittel zu bezeichnen", so PFEIFFER. Die Verkürzung des Intervalls sei somit kein Wunsch an das Christkind sondern eine definitive Notwendigkeit. PFEIFFER zeigte sich guten Mutes, daß es mit der versprochenen Unterstützung des Regierungspartners gelingen werde, den Ausbau der S 80 durchzusetzen und möglichst bald zu realisieren. Der VP-Gemeinderat hofft auch darauf, daß der Bund seine Finanzierungszusagen einhält. Demnach würden die Kosten zu 80% vom Bund, zu 20% von Wien übernommen.

Den Freiheitlichen, die als einzige noch immer nicht verstehen wollen, daß es sich bei der S 80 um ein hervorragendes Regionalverkehrsmittel handelt, empfahl PFEIFFER sich künftig aus diesbezüglichen ernsthaften Debatten herauszuhalten. ***

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