- 13.12.2000, 13:23:08
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- OTS0229
Reges Interesse der Tourismusbetriebe an qualitätsvoller Architektur
Staatspreis 2000 und Sonderpreis für Revitalisierung gingen in den Westen Österreichs
Wien (PWK1079) - Auf großes Interesse bei den Tourismusbetrieben
ist der diesjährige Wettbewerb um den Staatspreis für "Tourismus und
Architektur" gestoßen. Mehr als 50 Bewerbungen trafen zu dem von der
Wirtschaftskammer Österreich gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium
alle zwei Jahre ausgeschriebenen Preis ein. Das ist die bisher
höchste Teilnehmerzahl an diesem seit sechs Jahren durchgeführten
Wettbewerb.
Der Preis wurde am Mittwoch im Rahmen eines Festaktes im
Wirtschaftsministeriums von Staatssekretärin Mares Rossmann vergeben.
Erstmals wurde auch ein zusätzlicher Sonderpreis "Revitalisierung"
vergeben.
Staatspreisträger 2000 wurde das Appartementhaus "Lechblick" in
Warth/Hochtannberg, Vorarlberg, ein gewerblicher Beherbergungsbetrieb
in Massivbauweise in Holz, der über 14 Appartements verfügt. Auch der
Sonderpreis für Revitalisierung ging in den Westen Österreichs: Die
Pension Wechselberger, Lannersbach in Tirol, konnte die Jury mit
einem geglückten Um- und Zubau überzeugen, der sich harmonisch in den
Altbau einfügt. Von den insgesamt acht Preisen und Nominierungen
gingen sechs nach Tirol bzw. Vorarlberg, was nach Ansicht von
Staatspreis-Projektleiter Univ.Doz. DI Peter Maydl ein "nicht zu
unterschätzendes West-Ost-Gefälle" dokumentiere.
"Die hohe Beteiligung zeigt das rege Interesse der Tourismusbetriebe
an qualitätsvoller Architektur. Die ästhetischen Ansprüche, verbunden
mit entsprechender Funktionalität, sind gerade in den letzten Jahren
deutlich gestiegen. Durch den diesjährigen Staatspreis wird einmal
mehr dokumentiert, dass auch Klein- und Mittelbetriebe in der
Kulturszene Akzente setzen können," erklärte Komm.Rat Johann
Schenner, Obmann der Bundessektion Tourismus in der Wirtschaftskammer
Österreich.
Auch der Staatspreis für Tourismus und Architektur 1998, der unter
der Devise "Gestaltung von Innenräumen von Hotels und
Gastronomiebetrieben" gestanden war, war mit dem Cafe Greil in
Innsbruck an einen Kleinbetrieb gegangen.1996 ging die Auszeichnung
an das Hotel Klingelhuber in Krems, der erste Staatspreis schließlich
wurde an das Silvretta-Haus der Vorarlberger Illwerke, einem
neuerrichteten Seminarhotel vergeben.
Gute Architektur trage maßgeblich dazu bei, dass sich die Gäste
wohlfühlten. Schon das äußere Erscheinungsbild eines Betriebes könne
für die Buchungsentscheidung den Ausschlag geben. Schließlich könne
gute Architektur auch das Kunstverständnis der Mitarbeiter fördern.
Der auf Initiative der Bundessektion Tourismus geschaffene
Staatspreis habe einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätsarchitektur
im Tourismus geleistet, fasste Schenner zusammen. (hp)
Rückfragehinweis: Wirtschaftskammer Österreich
Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft
Dr. Florian Birkmayer
Tel.: (01) 50105-3411
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