Reges Interesse der Tourismusbetriebe an qualitätsvoller Architektur

Staatspreis 2000 und Sonderpreis für Revitalisierung gingen in den Westen Österreichs

Wien (PWK1079) - Auf großes Interesse bei den Tourismusbetrieben ist der diesjährige Wettbewerb um den Staatspreis für "Tourismus und Architektur" gestoßen. Mehr als 50 Bewerbungen trafen zu dem von der Wirtschaftskammer Österreich gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium alle zwei Jahre ausgeschriebenen Preis ein. Das ist die bisher höchste Teilnehmerzahl an diesem seit sechs Jahren durchgeführten Wettbewerb.

Der Preis wurde am Mittwoch im Rahmen eines Festaktes im Wirtschaftsministeriums von Staatssekretärin Mares Rossmann vergeben. Erstmals wurde auch ein zusätzlicher Sonderpreis "Revitalisierung" vergeben.

Staatspreisträger 2000 wurde das Appartementhaus "Lechblick" in Warth/Hochtannberg, Vorarlberg, ein gewerblicher Beherbergungsbetrieb in Massivbauweise in Holz, der über 14 Appartements verfügt. Auch der Sonderpreis für Revitalisierung ging in den Westen Österreichs: Die Pension Wechselberger, Lannersbach in Tirol, konnte die Jury mit einem geglückten Um- und Zubau überzeugen, der sich harmonisch in den Altbau einfügt. Von den insgesamt acht Preisen und Nominierungen gingen sechs nach Tirol bzw. Vorarlberg, was nach Ansicht von Staatspreis-Projektleiter Univ.Doz. DI Peter Maydl ein "nicht zu unterschätzendes West-Ost-Gefälle" dokumentiere.

"Die hohe Beteiligung zeigt das rege Interesse der Tourismusbetriebe an qualitätsvoller Architektur. Die ästhetischen Ansprüche, verbunden mit entsprechender Funktionalität, sind gerade in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Durch den diesjährigen Staatspreis wird einmal mehr dokumentiert, dass auch Klein- und Mittelbetriebe in der Kulturszene Akzente setzen können," erklärte Komm.Rat Johann Schenner, Obmann der Bundessektion Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich.

Auch der Staatspreis für Tourismus und Architektur 1998, der unter der Devise "Gestaltung von Innenräumen von Hotels und Gastronomiebetrieben" gestanden war, war mit dem Cafe Greil in Innsbruck an einen Kleinbetrieb gegangen.1996 ging die Auszeichnung an das Hotel Klingelhuber in Krems, der erste Staatspreis schließlich wurde an das Silvretta-Haus der Vorarlberger Illwerke, einem neuerrichteten Seminarhotel vergeben.

Gute Architektur trage maßgeblich dazu bei, dass sich die Gäste wohlfühlten. Schon das äußere Erscheinungsbild eines Betriebes könne für die Buchungsentscheidung den Ausschlag geben. Schließlich könne gute Architektur auch das Kunstverständnis der Mitarbeiter fördern. Der auf Initiative der Bundessektion Tourismus geschaffene Staatspreis habe einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätsarchitektur im Tourismus geleistet, fasste Schenner zusammen. (hp)

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