Zusammenlegung der Landeskrankenhäuser Tulln und Gugging

LR Sobotka: "Neue Wege in der Krankenhausstruktur haben begonnen"

St.Pölten (NLK) - "Mit der Zusammenlegung der
Landeskrankenhäuser Tulln und Gugging und einem Neubau in Tulln beschreitet das Land Niederösterreich völlig neue Wege bei der Erneuerung der Strukturen des Krankenanstaltenwesens. Damit wird es gelingen, das medizinische Angebot auf einen hohen Qualitätsstandard zu heben, einen hohen Grad an klaren Versorgungsaufträgen zu erzielen und ein flächendeckendes, leistbares System herzustellen." Dies stellte Landesrat Wolfgang Sobotka heute anläßlich der Präsentation des Zusammenlegungs-Modells in Tulln fest.
Nach dem Beschluß der NÖ Landesregierung am 28. November 2000, die beiden Krankenanstalten zusammenzulegen, wurde in einer ersten Sitzung des Übersiedlungsausschusses der Fahrplan wie folgt festgelegt:
Bis 2003 übersiedelt die Neurologie
Von 2003 bis 2005 folgt die Langzeitpsychiatrie mit derzeit 70 Patienten
Von 2005 bis 2007/8 wird die Akutpsychiatrie mit 120 Betten übersiedeln
Ungefähr gleichzeitig folgt die Schule, eine auf modernsten Stand gebrachte Ausbildungsstätte

"Neben den medizinischen Vorteilen - Tulln wird jetzt leistungsfähiger Stroke Unit-Standort für die rasche Behandlung von Schlaganfallpatienten - werden auch Synergieeffekte wirksam. Die jährliche Einsparung macht rund 80 Millionen Schilling aus," führte Sobotka weiter aus. Die Gesamtkosten des Neubaues in Tulln erfordert rund 400 Millionen Schilling.

Das alte Krankenanstalts-Areal in Gugging wird anderweitig genutzt. Das Land hat der Stadt Klosterneuburg dabei Hilfe zugesagt. Das "Haus der Künstler" wurde bereits aus der Krankenanstalt Gugging ausgegliedert und verbleibt am bisherigen Standort.

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