2000: Wesentlich mehr "Licht ins Dunkel"-Aktivitäten

Enorme Steigerungen bei: Aktionen, Kooperationen, Partnerschaften und Versteigerungen - Mehr Sendezeit im Fernsehen, mehr Aktivitäten im Internet - Peter Rapp im Dauereinsatz am Heiligen Abend

Wien (OTS) - Unmittelbar vor dem Heiligen Abend ist in ganz Österreich ein bisher noch nie da gewesener Anstieg von Aktivitäten zu Gunsten der Aktion "Licht ins Dunkel" zu verzeichnen. In den vergangenen Wochen ist, zumeist spontan, eine Vielzahl von Aktionen, Kooperationen und Versteigerungen geplant und durchgeführt worden. Der Einsatz der Landesstudios ist parallel zu dieser Entwicklung sprunghaft angestiegen. Die Radioprogramme Ö1, Ö3 und FM4 bewerben eigene Projekte. Das Internet spielt erstmals seine volle Stärke aus. Das Fernsehen stellt mehr Sendezeit denn je zu Verfügung.
Dieses Resümee zogen der Leiter der Aktion "Licht ins Dunkel" im ORF, Kurt Bergmann, und der stellvertretende ORF-Programmintendant Edgar Böhm heute, am Mittwoch, dem 13. Dezember 2000, zehn Tage vor dem Höhepunkt der Kampagne im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien. Bei dieser Pressekonferenz präsentierte Peter Rapp, Hauptmoderator am Heiligen Abend, Teile seiner selbst gedrehten "Rapportagen", die Projekte der Aktion "Licht ins Dunkel" vorstellen und am Heiligen Abend ausgestrahlt werden.

Die Fernsehsendungen:  
Die Landesstudios werben seit Wochen täglich intensiv für "Licht ins Dunkel" und berichten ausführlich über größere oder kleinere Aktionen sowie über die Projekte in ihrem Bundesland. Am 23. Dezember gibt es erstmals  in der Zeit von 18.25 bis 19.00 Uhr in ORF 2 Lokalsendungen in allen Bundesländern, in denen viele der Aktivitäten vorgestellt werden und gleichzeitig auch auf den Heiligen Abend eingestimmt wird. Jedes Studio kann am Heiligen Abend vier Stunden Programm - von 11.00 bis 12.00 Uhr, von 14.00 bis 15.00 Uhr und von 16.00 bis 18.00 Uhr -selbst gestalten.

Am Heiligen Abend steht ORF 2 ganz im Zeichen von "Licht ins Dunkel". Von 9.05 bis 23.30 Uhr führt Peter Rapp als Hauptmoderator durch die Sendung. Eröffnet wird der größte Spendenmarathon des Landes traditionell von Erzbischof Kardinal Dr. Franz König mit der Entzündung der Friedenslichtkerze um 9.05 Uhr in ORF 2. Dazwischen bieten Programmhighlights aus der Vergangenheit in Form von zahlreichen Sendungsausschnitten ein Wiedersehen mit Publikumslieblingen wie Hansi Hinterseer, Vicky Leandros, Michelle, den Mini Beats und vielen anderen mehr. Prominente - wie Marion Mitterhammer, Nicole Beutler, Günter Tolar, Matthias Euler-Rolle, Rudi Dolezal, Danielle Spera - werden am Telefon den ganzen Tag Spendenzusagen entgegennehmen.

In der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr wird traditionellerweise Elmar Oberhauser neben Bundespräsident Dr. Thomas Klestil die Regierungsspitzen, die politische Prominenz Österreichs sowie ORF-Generalintendant Gerhard Weis empfangen.

Ab 19.55 Uhr steht die Sendung "Zauber der Weihnacht" auf dem Programm von ORF 2: Friedrich von Thun führt durch einen besinnlichen Abend mit interessanten Geschichten rund um Weihnachten. Sein "Zauber der Weihnacht" entführt zu einer besinnlichen Wanderung durch das winterliche Kitzbühel.

Von 22.00 bis 23.30 Uhr meldet sich Peter Rapp mit "Stille Nacht, klingende Nacht" wieder live aus dem Fernsehstudio im Wiener ORF-Zentrum. Zu Gast im Studio ist die Familie Michlbauer. Außerdem versucht Extremsportler Ulrich Mattersberger, einen Weltrekord auf dem Rad-Ergometer aufzustellen. Live wird der Versuch auf der "Licht ins Dunkel"-Homepage übertragen (http://lichtinsdunkel.orf.at).

Am Christtag von 1.45 bis 6.00 Uhr stehen bereits für Spätheimkehrer Wiederholungen mit den Highlights des "Licht ins Dunkel"-Vortags auf dem Programm von ORF 2.

"Thema"-Moderatorin Barbara van Melle präsentiert am Christtag ab 9.05 Uhr in ORF 2 Highlights aus den Sendungen der Bundesländer. Außerdem wird der Zuseher live erfahren, ob der am Heiligen Abend gestartete Weltrekordversuch von Ulrich Mattersberger nach zwölf Stunden gelungen ist.

Von 9.45 bis 10.15 Uhr zeigt der ORF 2 zum ersten Mal die Sendung "Kinder für Licht ins Dunkel", moderiert von Armin Assinger. Kinder haben die Gelegenheit, ihre Aktionen zu Gunsten "Licht ins Dunkel" vorzustellen und Spendentelefone zu betreuen.

Zur Mittagszeit berichten die "Seitenblicke" von 12.40 bis 13.00 Uhr in ORF 2 über den überaus erfolgreichen "Seitenblickepfad" für "Licht ins Dunkel", der seit drei Jahren mit einem Spendenergebnis von mehr als 4,5 Millionen Schilling dabei ist und nunmehr auch auf die Bundesländer ausgedehnt wurde.

3sat bringt am 23. Dezember ab 16.00 Uhr einen 90-minütigen Zusammenschnitt von der "Licht ins Dunkel-Gala" vom 29. November. Am Heiligen Abend zwischen 9.05 bis 14.15 Uhr übernimmt 3sat live das Programm von ORF 2 und bringt am 25. Dezember ab 1.55 bis etwa 6.00 Uhr eine Zusammenfassung des Vortags.

Die Spendeninserts werden vom 8. bis 22. Jänner 2001 jeweils von 6.30 bis 7.00 Uhr in ORF 2 zu sehen sein.

Das traditionelle "Schluss-Event" als Danke und zum Abschluss der Kampagne im Februar wird heuer von Barbara Stöckl komplett umgestaltet und am 16. Februar 2001 im Hauptabendprogramm von ORF 1 ausgestrahlt werden.

Das Radioprogramm: 
Die ORF-Radios bewerben rund um die Uhr das Spendenkonto von "Licht ins Dunkel", PSK 237 6000, die Nummern der Spendentelefone (über Telefon 0800-24 12 00 bzw. 0043-1-400 20 aus dem Ausland, über Fax 0800-222 444 bzw. 0043-1- 404 808 aus dem Ausland) sowie die Internet-Adresse >http://lichtinsdunkel.orf.at<<, über die auch gespendet werden kann. Weiters berichten die ORF-Radios über Aktionen und Veranstaltungen. Ö1, Ö3 und FM4 stellen eigene Projekte vor:
 
Ö1 
"Integration durch Kompetenz": In einem eigenen Zentrum in Linz bieten das Forschungszentrum Seibersdorf und die Diakonie Österreich für behinderte Kinder eine besondere Hilfe an. Kinder und ihre Eltern werden mit Computerprogrammen vertraut gemacht, die ihnen das Erlernen der grundlegenden Kulturtechniken des Lesens, des Schreibens und Rechnens ermöglichen.

Ö3 
"Zentral-Krippenverein Wien": Die Wiener Zentralkrippe betreut nicht nur mehrfach behinderte Babys, sondern auch Kleinkinder, die durch schwere Kindermisshandlung bleibende Schäden davongetragen haben oder aus sozial schwachen Familien stammen.

FM4
"Caritas-Sozialdienst am Flughafen Wien": Der Caritas-Sozialdienst am Flughafen Wien versorgt in Not geratene Menschen, Flüchtlinge (darunter auch Kinder und Jugendliche) während ihres Aufenthalts mit dem Nötigsten, sorgt für Verpflegung, medizinische Betreuung und hilft bei der Kontaktaufnahme zu Verwandten und Bekannten. Für dieses Projekt kann über die Telefonnummer 0800- 24 12 2000 gespendet werden.

"Licht ins Dunkel" im Internet:
Auf der Basis eines Wettbewerbs der Grafischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien entwickelte die Fa. Council eine neuen Internet-Auftritt von "Licht ins Dunkel" (http://lichtinsdunkel.orf.at). Hier kann nicht nur online gespendet werden, sondern man kann auch selbst bestimmen, für welches der angegebenen Projekte das Geld verwendet werden soll. Der Spendenstand wird andauernd aktualisiert, jeder der will, kann sich in das öffentliche Spendenbuch eintragen. Man kann selber an Versteigerungen teilnehmen oder die Angebote anderer Auktionen besichtigen. Terminkalender, ein Chatroom und der aktuelle Rechenschaftsbericht sind permanent abrufbar. Mit den Redaktionen von ORF ON in Wien und in den Bundesländern herrscht eine voll funktionierende Zusammenarbeit. Das Internet gibt auch den Bundesländern die Möglichkeit, kleine und kleinste Veranstaltungen und Initiativen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
 
Die Aktionen:
Was vor einigen Jahren noch eine Ausnahme war, wird immer mehr zu einem wichtigen Bestandteil der Aktion "Licht ins Dunkel". In ganz Österreich finden derzeit Hunderte kleinere und größere Veranstaltungen zu Gunsten behinderter Menschen, insbesondere für Kinder statt. Die Palette reicht von einem Weihnachtsmarkt einer Schulklasse mit einer Spende von 330 Schilling bis hin zu Benefizveranstaltungen im Rahmen von Firmenjubiläen, Konzerten und Theateraufführungen mit Beträgen zwischen 10.000 und einer Million.  
Kooperationen: 
Die Zusammenarbeit mit Firmen und Institutionen, die entsprechend ihres Produktangebots spezielle Kampagnen für "Licht ins Dunkel" durchführen und Teile des Verkaufspreises (oder den ganzen) bestimmter Waren und Leistungen zur Verfügung stellen, wird im heurigen Jahr, nach internen Schätzungen, um etwa 30 Prozent steigen. Dabei geht es um Beträge mit Spitzenwerten zwischen 3 und 4 Millionen Schilling.
 
Versteigerungen: 
Versteigerungen fanden im Fernsehen vor einigen Jahren immer weniger Publikum und wurden daher aus dem Programm genommen. Auf der Basis des Erfolgs der Versteigerungen im Rahmen der "Seitenblicke Night Tour" und der großen Möglichkeiten des Internets ist in diesem Bereich ein neuer Boom entstanden. Derzeit sind drei große Versteigerungen für "Licht ins Dunkel" im Netz: Möbel und Inventar des Kutscherhofs von "Taxi Orange" werden auf der Homepage von "Licht ins Dunkel" >>http://lichtinsdunkel.orf.at<< bis 22. Dezember zur Versteigerung angeboten. Darüber hinaus wird "Sport am Sonntag" am 17. Dezember - um 18.30 in ORF 1 - ganz im Zeichen von "Licht ins Dunkel" stehen: Mehr als zehn Objekte aus der Welt des Sports werden versteigert. Am 17. Dezember kann von 17.00 bis 19.15 Uhr unter der Telefonnummer 0800-24 12 00 1 mitgesteigert werden, zu besichtigen sind diese auf der Homepage von "Licht ins Dunkel". Weiters wurden Objekte wie die Büromöbel von Niki Lauda der ORF- Aktion zur Verfügung gestellt, die unter >>http://www.onetwosold.at<< unter den Hammer kommen. Erst vor wenigen Tagen fand auch eine Weinversteigerung im Wiener Rathaus statt. Ähnliche Veranstaltungen gibt es mittlerweile in allen Bundesländern. Den Schlusspunkt dieser Serie bildet traditionsgemäß die Auktion der Seitenblicke Ende Jänner 2001.
 
Zweckwidmungen: 
Erstmals bietet heuer die Aktion allen Großspendern und Veranstaltern die Möglichkeit, die Spendengelder einem bestimmten Zweck zu widmen. Es kann sich dabei um eines der mehr als 300 Projekte handeln, die derzeit beim  Verein "Licht ins Dunkel" angemeldet sind, oder um ein ganz bestimmtes Hilfsprojekt, das dem Spender besonders am Herzen liegt. Einzelspender können aus einer Liste im Internet auswählen und damit erstmals selbst bestimmen, wo ihr Geld eingesetzt werden soll. Die gewidmeten Gelder werden zu 100 Prozent weitergeleitet.
 
Dank: 
Der ORF und der Verein "Licht ins Dunkel" bedanken sich bei allen, die diese 28. Kampagne unterstützen, bei den Hunderttausenden Österreicherinnen und Österreichern, die sich ihre Spende oft im wahrsten Sinne des Wortes vom Mund absparen, bei den Tausenden Mitbürgern, die ihr Geld und ihre Freizeit für die Organisation von Veranstaltungen aufopfern, bei den Helfern, die sich und ihre Firmen kostenlos zur Verfügung stellen, bei den Soldaten des Bundesheeres, die gemeinsam mit vielen Prominenten die Spendentelefone bedienen, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im ORF und in den anderen Medien sowie bei den vielen Künstlerinnen und Künstlern, die sich immer wieder kostenlos zur Verfügung stellen. Bei Großspendern, Firmen, Vereinen, Jugendorganisationen, Schulen und Pfarreien. Ein besonderer Dank gilt auch den österreichischen Hilfsorganisationen, die dafür sorgen, dass die Spendengelder zweckmäßig und sparsamst eingesetzt werden. Sie alle tragen sehr wesentlich zum Erfolg dieser weltweit einmaligen Aktion bei.

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