"Komm, süßer Tod": Kinostart für neuen österreichischen Film mit ORF-Beteiligung

Josef Hader als Rettungssanitäter im Haas-Krimi

Wien (OTS) - Im Wiener Gartenbaukino feierte ein neuer österreichischer Kinofilm, der mit Beteiligung des ORF produziert wurde, am Dienstag, dem 12. Dezember 2000, seine Premiere: "Komm, süßer Tod" lautet der Titel der Verfilmung des gleichnamigen Krimiromans von Wolf Haas, den Regisseur Wolfgang Murnberger im Frühling 2000 in Wien und Umgebung inszeniert hat. Die Kriminalgeschichte, die im Rettungsdienst-Milieu spielt, startet am Freitag, dem 15. Dezember, in den heimischen Kinos. In der Hauptrolle, als Rettungssanitäter und ehemaliger Kriminalbeamter Brenner, der - anfangs eher ungewollt - in die Ermittlungen zweier Mordfälle verstrickt wird, ist der österreichische Starkabarettist Josef Hader zu sehen. In weiteren Rollen agieren Simon Schwarz, Barbara Rudnik, Bernd Michael Lade, Reinhard Nowak, Nina Proll, Michael Schönborn, Reinhard Simonischek, Karl Markovics, Ingrid Burkhardt u. v. a. In einer Gastrolle - als Zivildiener - ist Romanautor Wolf Haas selbst zu sehen. Unter den rund 700 geladenen Premierengästen fanden sich zur Premiere zahlreiche Prominente ein, darunter auch die Beteiligten Josef Hader, Wolfgang Murnberger, Wolf Haas, Barbara Rudnik, Reinhard Nowak, Michael Schönborn sowie die DOR-Film-Produzenten Danny Krausz und Kurt Stocker.

In rund sieben Wochen Drehzeit verfilmte Wolfgang Murnberger, der zuletzt für den ORF die Familiengeschichte "Wir bleiben zusammen" inszenierte, den großen Krimierfolg von Wolf Haas. Das dritte von bisher vier veröffentlichten Büchern führte den jungen Salzburger, der seine Schreiber-Karriere als Werbetexter begann und durch seine Beiträge zum Ö3-Duo "Peda & Peda" eine breite Hörerschaft zu unterhalten verstand, bis an die Spitze der österreichischen Bestsellerliste. Das Drehbuch zum Film verfasste Haas gemeinsam mit Regisseur Murnberger und Hauptdarsteller Hader.

Die Hauptfigur Brenner beschreibt Josef Hader folgendermaßen:
"Brenner ist völlig beleidigt auf diese Welt. Bei der Polizei ist er rausgeflogen, auch als Privatdetektiv hatte er wenig Erfolg, also entschloss er sich, zur Rettung zu gehen. Nicht, weil er was bewegen will, sondern weil er eine ruhige Kugel schieben möchte. Privat ist Brenner allein und einsam. Er ist mit einem ziemlich misslungenen Leben konfrontiert und glaubt, dass sich das nicht mehr ändert. Und so liegt ihm einzig und allein daran, seine Ruhe zu haben", erzählt Hader. "Auf einmal aber passieren Dinge, die ihn aktiver machen. Er trifft auf eine Jugendfreundin, diese Begegnung zeigt Wirkung bei ihm, und er entschließt sich dann, bei der Lösung von Mordfällen mitzuhelfen. Im Buch von Wolf Haas ist diese Entwicklung nicht so deutlich wie im Film, wir haben das verstärkt, denn das Kino braucht so was", ist Josef Hader überzeugt.
Der Kabarettist, Autor und Schauspieler hat am Filmen Geschmack gefunden: "Komm, süßer Tod" ist - nach "Der Überfall" und "Gelbe Kirschen" - der dritte Kinospielfilm in Folge, der im vergangenen halben Jahr entstanden ist. Auch in den anderen beiden Produktionen mit ORF-Beteiligung wird Hader in Hauptrollen zu sehen sein.

Zum Inhalt von "Komm, süßer Tod":
Der Rettungsfahrer Hansi Munz (Reinhard Nowak) kann es nicht fassen, wie gierig das Liebespaar am Fenster übereinander herfällt. Doch die Küssenden sinken nicht vor Leidenschaft zu Boden, sondern weil sie das Opfer eines wahren Kunstschusses geworden sind. Den neuen Kollegen bei den Kreuzrettern, Brenner (Josef Hader), ehemaliger Kriminalbeamter, lässt dieser Mord kalt. Doch sein Kollege, der Rettungswagenfahrer Berti (Simon Schwarz) hat detektivische Ambitionen. Als dann ein zweiter Mord, diesmal an einem Kreuzretter, passiert und die Polizei eindeutig den Falschen verhaftet, greift Brenner schließlich doch ein. Langsam aber sicher findet er die unschöne Wahrheit heraus und sieht sich mit dem erbitterten Konkurrenzkampf zwischen den Kreuzrettern und dem Rettungsbund, einem verdächtigen "Unfall", einem Unfallopfer, dem es besser geht, als es scheint, unfreiwillig unterzeichneten Testamenten und einer Lösung des Falles, die ihn selbst überrascht, konfrontiert. Am Ende sind die Bösen entlarvt oder tot, die Guten können wieder ihrer Arbeit nachgehen, und Brenner hat endlich Zeit, sich zwischen zwei Frauen, die ausgerechnet in dieser bewegten Zeit seinen Weg kreuzen, zu entscheiden.

"Komm, süßer Tod" ist eine Produktion der DOR Film, hergestellt mit Unterstützung von ÖFI und ORF (im Rahmen des Film-Fernsehabkommens) sowie WFF.

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