NÖ Holz-Cluster und -Netzwerk nimmt konkrete Formen an

Landesregierung beschließt Umsetzung

St.Pölten (NLK) - In Niederösterreich werden derzeit in engem Schulterschluss der Geschäftsstelle für Technologie und der regionalen Entwicklungsagentur Eco Plus vier Clusterthemen vorbereitet bzw. aufgebaut. Im Vorbereitungsstadium befinden sich ein Automotiver-, ein Wellness- und ein Health Care-Cluster, der Holz-Cluster ist bereits im Aufbau begriffen.

In diesem Zusammenhang hat die NÖ Landesregierung bei ihrer gestrigen Sitzung die Umsetzung einer Netzwerk- und Clusterbildung in Niederösterreich zum Thema Holz beschlossen. Erfahrungen in anderen Bundesländern zeigen, dass der Aufbau eines derartigen Netzwerkes einen Zeitraum von etwa fünf Jahren beansprucht. In den ersten Jahren ist dabei mit keiner wesentlichen Eigenmittelaufbringung zu rechnen. Der Unterstützungsbedarf für das mit 1. Jänner 2001 einzusetzende Netzwerkmanagement wird mit rund sechs Millionen Schilling pro Jahr veranschlagt.

Nach der Aufbauphase soll das Netzwerk in ein von der Holzwirtschaft getragenes Organisationsmodell übergeführt werden, wobei im vierten und fünften Jahr abnehmende Förderanteile angesetzt werden, um die Übernahme in die Eigenverantwortlichkeit vorzubereiten. Die Finanzierung erfolgt über die Maßnahme "Regionalberatung & Netzwerkbildung" auf Grundlage des Grundsatzbeschlusses der NÖ Landesregierung vom 12. September 2000.

In Niederösterreich, wo es bis jetzt zwölf kleinere, meist regionale Kooperationen im Holzbereich gibt und Eco-Plus etwa das RIS-Pilotprojekt "Kooperationen im Holzbereich" betreut hat, soll mit dem geplanten landesweiten Netzwerk die Holzwirtschaft nachhaltig unterstützt werden. Hauptnutznießer des Netzwerk Holz Niederösterreich sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen sein, an Aufgabenfeldern werden genannt: Bauen mit Holz, Laubholzprojekte, chemische und physikalische Oberflächenbearbeitung und -behandlung, Design und Marketing für Möbel (Tischlernetzwerke), Weiterverarbeitung und eine Schnittstellenoptimierung entlang der Wertschöpfungskette.

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