Eder zu Lkw-Maut: Gleichklang mit Deutschland bedeutet ein duales System

Wien (SK) Nachdem nun Infrastrukturministerin Forstinger bei der Einführung der Lkw-Maut einen Gleichklang mit Deutschland angekündigt hat, bedeutet dies vor allem eine weitere Verzögerung der Einführung der Lkw-Maut um mindestens ein Jahr auf Ende 2003, kritisierte Mittwoch SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder die Aussagen Forstingers. "Damit wird die ewige Geschichte Lkw-Maut weiter verlängert, und die Steuerzahler müssen weiterhin zig Milliarden Schilling für die Quersubventionierung des Schwerverkehrs hinblättern", so Eder gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Wenn aber schon ein Gleichklang mit Deutschland angekündigt wird, ist zu hinterfragen, ob in Deutschland nicht ein duales System geplant ist, bei dem sowohl händisch wie auch elektronisch abgebucht werden kann", unterstrich der SPÖ-Verkehrssprecher. Denn wie man höre, wolle sich Deutschland an die Vorgaben der EU halten und ebenfalls ein duales System einführen. "Die Wortspenden der Ministerin zu diesem Thema lassen aber vermuten, dass sie ausschließlich auf ein vollelektronisches System setzt. Damit könnte Österreich aber allein in der EU dastehen", schloss Eder. (Schluss) ns

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