• 13.12.2000, 10:28:09
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  • OTS0098

Haupt-Vorschlag "ausländerfreier" Zonen in Zahnambulatorien widerspricht Menschenrechtskonvention

SOS Mitmensch warnt vor Sozialminister mit offensichtlich rückwärtsgewandter, ewiggestriger Geisteshaltung

Wien (OTS) - Herbert Haupts Vorschlag steht im Widerspruch zur
Europäischen Menschenrechtskonvention und zur Verfassung unseres
Landes. Das Ansinnen, "ausländerfreie" Zonen zu degredieren, ist
einer rückwärtgewandeten, ewiggestrigen Geisteshaltung geschuldet.
Ein Sozialminister, der sich offenssichtlich völkisch-rassistischer
Weltanschauung verpflichtet fühlt, hat in einem modernen
zukunftsorientierten Staat nichts verloren. Mit den gleichen
Argumenten hat man jüdische Mitbürger um ihre Arbeitsplätze gebracht.

Haupt steht damit in der Grasser-Tradition, der in Kärnten eine
Weisung an die Hoch- und Tiefbauabteilung der Landesregierung
erteilte, "Bauaufträge nur noch an Firmen zu erteilen, die Inländer
oder EU-Bürger beschäftigen". Peter Westenthaler konnte sich
vorstellen, "dass wir dieses Modell auf den Bund übertragen".

Rückfragehinweis: Max Koch SOS Mitmensch
Tel.: 0676/3108051 oder 01/5249900.

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