Kollross: Schuldenabbaupropaganda der Bundesregierung soll Sozialabbau legitimieren

Wien (SK) Schwere Kritik übte heute, Mittwoch, der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Andreas Kollross, an der Kampagne "Zukunft ohne Schulden" der Bundesregierung. Hier wird mit Steuermitteln versucht, das Sozialabbauprogramm der Bundesregierung zu legitimieren.

"Wir fordern die sofortige Einstellung der Kampagne und die Verwendung der dadurch freiwerdenden Steuermittel für die österreichische Bevölkerung: Beispielsweise durch Investitionen in das Bildungssystem. Selbst wenn damit nur eine Klasse die KlassenschülerInnenhöchstzahl senken könnte, ist dieses eine sinnvollere Investition als mit Steuergeldern finanzierten Lügenmärchen die Bevölkerung für dumm verkaufen zu wollen", so Kollross.

"Das Zitat 'Niemand wird aus finanziellen Gründen nicht studieren können, weil die Einführung des Studienbeitrages mit zahlreichen Maßnahmen sozial abgefedert wird.' (www.zukunftohneschulden.at vom 12. 12. 2000) ist schlichtweg unwahr. Auch das Argument 'Die Altschulden betragen 2200 Milliarden Schilling. Ohne diese Schulden hätte jeder Arbeitnehmer monatlich um 7.300 Schilling mehr in der Tasche' (www.zukunft-ohneschulden.at vom 12. 12. 2000) zeigt die billigen Zahlenspiele der Kampagne auf", begründet Kollross seine Kritik. (Schluss) ns/mm

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