"Strom-Matinee" im Bregenzer Siechenhaus

Neue Publikation zur Geschichte der Vorarlberger Elektrizitätswirtschaft

Bregenz (VLK) - Der Aufbau der Elektrizitätswirtschaft
Vorarlbergs insbesondere bei den Illwerken ist eng verbunden
mit dem Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk (RWE), das seinen Sitz in Essen hat. Die Geschichte dieses Unternehmens
ist Gegenstand einer vom Ludwig-Boltzmann-Institut
veranstalteten Matinee am Sonntag, 17. Dezember 2000, um
10.15 Uhr im Bregenzer Siechenhaus. ****

Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch das von Helmut
Maier (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte,
Berlin) herausgegebene Buch "Elektrizitätswirtschaft zwischen Umwelt, Technik und Politik - Aspekte aus 100 Jahren RWE-
Geschichte 1898 - 1998" präsentiert. Darin enthalten ist auch
ein vom Leiter der Außenstelle Vorarlberg des Boltzmann-Institutes, Klaus Plitzner, verfasster Beitrag mit dem Titel
"Der Weg nach Süden! Oder doch nach Norden?" Dieser Artikel schildert die Entwicklungen von den Anfängen der Elektrizitätswirtschaft in Vorarlberg und der Gründung der Illwerke bis ins Jahr 1930.

Plitzner zeigt in seinem Beitrag, dass sich die
Elektrifizierung Vorarlbergs zunächst hauptsächlich auf
Betreiben der starken Textilindustrie vollzog. Die
reichlichen Vorarlberger Wasserkräfte versorgten in geringem
Umfang auch schon vor dem Ersten Weltkrieg einige süddeutsche Gebiete. Der systematische Ausbau der Wasserkräfte, der von
den politischen Kräften ganz im Sinne des Gemeinwohls und
nach Schweizer Vorbild der allgemeinen wirtschaftlichen
Entwicklung zugute kommen sollte, scheiterte jedoch zunächst
an den geringen Möglichkeiten zur Finanzierung. Erst die Finanzkatastrophe der Schweizer Partner der Vorarlberger Landesregierung, der Bündner Kraftwerke, brachte 1923 das RWE
in den Besitz der erforderlichen Beteiligungen, die den
Ausbau der "Weißen Kohle" in Vorarlberg ermöglichte.
(gw,nvl)

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