Onodi: Blauschwarz planen 20% Selbstbehalt bei Arztbesuch

Weitere Belastungen der Bundesregierung bei der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in Planung

St. Pölten, (SPI) - "Diese Bundesregierung setzt ihren Belastungskurs gegen die Bevölkerung ungebremst fort. Im Koalitionspapier bereits niedergeschrieben, soll nun offensichtlich der nächste Schritt zur Aushöhlung sozialpolitischer Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte gesetzt werden. So überlegt Gesundheitsstaatssekretär Waneck die Einführung eines 20%igen Selbstbehaltes bei Arztbesuchen -und zwar für alle Menschen, unabhängig ihrer Gesundheit und ihres Einkommens. Dies ist praktizierte Unmenschlichkeit in Reinkultur", kritisiert die Gesundheitssprecherin der NÖ Sozialdemokraten und Zweite Präsidentin des NÖ Landtages, Abg. Heidemaria Onodi.****

Im schwarzblauen Koalitionspakt ist die Möglichkeit der Einführung eines Selbstbehalts bis zu 20 Prozent beim Arztbesuch bereits niedergeschrieben. "Kranksein wird damit nicht nur bestraft, es wird auch die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen teurer. Die blauschwarze Regierung hat in der Gesundheitspolitik damit einen Weg in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft eingeschlagen. Umfassende medizinische Versorgung ist nun eine Frage des Einkommens und der Dicke der Brieftasche geworden. Dieser Weg, den wir beispielsweise aus Großbritannien kennen, wo Menschen ab dem 60. Lebensjahr nur mehr dann ein Herzschrittmacher eingepflanzt wird, wenn sie ihn selbst bezahlen können, ist von der blauschwarzen Regierung damit auch mittelfristig für Österreich vorgezeichnet", so Heidemaria Onodi.

"Mit diesen weiteren geplanten Maßnahmen und dem massiven gesundheitspolitischen Kahlschlag haben sich FPÖ und ÖVP von jedweder sozialen und gesellschaftspolitischen Verantwortung verabschiedet. Dagegen gilt es weiterhin massiv einzutreten - denn Unmenschlichkeit und die Bestrafung der Kranken und ihrer Familien haben in der Politik nichts zu suchen", so die SP-Gesundheitssprecherin abschließend.
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