Österreichs Wissenschaftspreis "ARCS/ar-Award" vergeben

Wien (OTS) - Unter Anwesenheit von BM für VIT, Monika Forstinger wird Österreichs wichtigster Preis für Innovationen im Bereich Forschung und technologische Entwicklung, der "ARCS/ar-Award", am Dienstag, dem 12.12 abends im Wiener Burgtheater zum nunmehr zweiten Mal vergeben.

Die Austrian Research Centers Seibersdorf (ARCS) und arsenal research (ar) zeichnen mit dem Award besondere Leistungen ihrer MitarbeiterInnen in wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht aus. Mit der Zweiteilung Wissenschaft und Wirtschaft soll dem Gedanken der wirtschaftsnahen Forschung Rechnung getragen werden. Die Preisträger wurden von einer Jury aus insgesamt 44 eingereichten Projekten nach einer Kriterienliste ausgewählt. Dabei war die wesentlichste Voraussetzung, dass die Projekte mit den Zielen der im Jahr 2000 erstmals erstellten "Wissensbilanz der ARCS" übereinstimmten. Die Kriterien sind u.a. für den Wissenschaftsaward:
Patente, Lizenzen, Schutzrechte; Publikationen aus reputierten Magazinen, Zitierungen, Erwähnung auf sekundäre Weise; usw., für den Wirtschaftsaward: Erringung neuer Schlüsselkunden, Erschließung neuer Märkte, Umsatzwachstum beim Kunden, Organisations- und Prozessverbesserungen, usw.

Die Preise werden anläßlich einer Jahresabschluss-Veranstaltung am 12.12. im Wiener Burgtheater durch die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, Dr. Monika Forstinger, den Aufsichtsratsvorsitzenden der ARCS, Siemens-GD DI Albert Hochleitner und die Geschäftsführer der ARCS und von ar, Prof. Günter Koch, Mag. Wolfgang Pell und DI Anton Plimon vergeben. Die prämierten MitarbeiterInnen erhalten neben einem Geldpreis eine wertvolle, eigens für den Award gestaltete Bronze des Künstlers Gunter Damisch.

Die Siegerprojekte in den beiden Kategorien sind:

1. Preis Wissenschaft (Team Dr. Thomas Grünberger):
"Plasmo", ein Sensorsystem zur online-Überwachung bei Laserbearbeitung

Plasmo ist das weltweit einzige System, das Poren an der Ober- und Unterseite sowie im Inneren der Laser-Schweißnaht aufzeigen kann. Es wurde von den ARCS gemeinsam mit WILD Kärnten entwickelt und ist ein Sensorsystem mit einer Echtzeit-Auswerte-Software zur Online-Entdeckung von Fehlern, wie Poren, Schweißaussetzer und ähnlichem beim Laserschweißen. Ebenso können Fehler beim Laserschneiden und Laserbohren unmittelbar aufgedeckt werden.

1. Preis Wirtschaft (Team DI Konrad Mayer):
Banknotenprüfsysteme, Präzision und Qualität im Banknotendruck

Die ARCS erlangten auf dem Gebiet der Qualitätsprüfung von Druckwerken durch Hochleistungs-Bildverarbeitung technologische Themenführerschaft. Ein rund zehnköpfiges interdisziplinäres Team aus InformatikerInnen, NaturwissenschaftlerInnen und TechnikerInnen erprobte und entwickelte in den vergangenen Jahren neue Methoden und Verfahren der Bildverarbeitung. Die erste Anwendung erfolgte in Kooperation mit der Österreichischen Nationalbank, für die bereits 1995 eine Anlage zur Einzelprüfung von Banknoten mit einer Geschwindigkeit von 17 Geldscheinen pro Sekunde entwickelt wurde. Später wurden Anlagen mit einer Geschwindigkeit von 50 Banknoten für den internationalen Markt gebaut.

Eine Weiterentwicklung der Technologie ermöglicht Anwendungen in der industriellen Qualitätsprüfung, etwa in der dreidimensionalen Werkstück- und Oberflächenkontrolle. Daneben ergeben sich weitere Anwendungen im Bereich der Sicherheitstechnik und der medizinischen Bilderverarbeitung.

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