ÖBB: Ausbau der S 80 und 15-Minuten-Takt forcieren.

Aufwertung der Schnellverbindung durch moderne Haltestellen und Anbindung der U 2 vorgesehen.

Wien (OTS) - Die Schnellbahnlinie S 80 im Osten Wiens wird in mehreren Schritten ausgebaut und mit einem 15-Minuten-Takt und neuen Haltestellen zu einer attraktiven Verbindung im Wiener Stadtverkehr entwickelt, so die Vereinbarung zwischen ÖBB, Land Wien und Bund aus dem Jahr 1996. Mit der erfolgreichen Anbindung der U-Bahnlinie U 3 und der neuen Gemeinschaftshaltestelle Simmering ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung gesetzt. 2007 wird die U 2 verlängert und bis in die Donaustadt geführt. Der Bahnhof Stadlau wird zur Gemeinschaftshaltestelle umgebaut, einige Haltestellen werden neu errichtet. Damit wird die S 80 als Schnellverbindung im Wiener Stadtverkehr weiter forciert. Eine rasche Fahrt vom Osten Wiens in das Stadtzentrum und optimale Umsteigemöglichkeiten werden so sichergestellt.****

Voraussetzung für die Einführung des 15-Minuten-Taktes auf der S 80 ist die Entflechtung von Personen- und Güterverkehr auf dieser intensiv genutzten Strecke. Bauliche Maßnahmen sind dafür notwendig -ähnlich den Maßnahmen auf der Flughafenschnellbahn S 7, die gegenwärtig mit Milliardenaufwand ausgebaut wird. Dabei geht es um einen viergleisigen Ausbau des Abschnittes Erdberger Lände und einem dreigleisigen Ausbau des Marchegger Astes sowie um den Neubau der Haltestellen Hirschstetten-Aspern und Hausfeldstraße. Zusätzlich sollen sämtliche Bahnübergänge durch Unter- bzw. Überführungen aufgelassen werden, was eine Verkürzung der Reisezeit und mehr Sicherheit für Autofahrer möglich macht.

Die neuen Haltestellen werden im modernen S-Bahn-Stationsdesign errichtet. Eine behindertengerechte Ausstattung, klare Info-Leitsysteme und kurze Verbindungswege zu den U-Bahn-Anschlüssen sind vorgesehen. Bei der neuen Gemeinschaftshaltestelle Simmering, die am 2. Dezember 2000 offiziell eröffnet wurde, wurden dieses Konzept bereits umgesetzt.

Derzeit forcieren die ÖBB die Verhandlungen mit dem Land Wien und dem Bundesministerium, um auch die nächsten Schritte im Ausbau der S 80 setzen zu können. Die ÖBB bekräftigen damit ihr Interesse an einer Weiterführung des vereinbarten Ausbaus und einer Intervallverdichtung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Partnern von Land und Bund.

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