LIF-Bolena zu LehrerInneneinsparungen: 70 Prozent im ersten Jahr inakzeptabel

JunglehrerInnen bereichern die Bildungslandschaft

Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen Kollegiumssitzung des Stadtschulrats unterstrich Alexandra Bolena, Wiener LIF-Chefin, erneut die Bedeutung von JunglehrerInnen für den Bildungsbereich. "Nur durch den verstärkten Einsatz von JunglehrerInnen kann sichergestellt werden, dass die Qualität in den Schulen zumindest erhalten bleibt. Da gerade junge LehrerInnen Schwung in das leider vielfach verstaubte Schulsystem bringen, wäre es ein Schaden für die Kinder, ihnen diese Chance auf engagierte und motivierte Lehrkräfte zu nehmen", so Bolena.

Im Rahmen der Wiener Budgetdebatte im November hatte das Wiener LIF einen Antrag auf Umschichtung des Budgets in Richtung Wiener Pflichtschulen eingebracht. "Doch unser Antrag wurde leider abgelehnt. Anscheinend ist Bildung der SPÖ nur dann was wert, wenn sie nicht aus dem eigenen Budget, sondern aus dem Bundesbudget bezahlt wird", so die Wiener LIF-Chefin. Das LIF werde daher heute im Stadtschulrat den gleichen Antrag einbringen. "Wir hoffen, dass wir zumindest hier Zustimmung finden werden.

Darüber hinaus ist es mir ein zentrales Anliegen, dass das Einsparungspotenzial nicht - so wie heute in einer APA-Meldung angedeutet - bereits im ersten Jahr voll zum Tragen kommt", so Bolena. Bereits im kommenden Schuljahr 70 Prozent des gesamten Einsparungsziels anzustreben, würde dazu führen, dass im nächsten Herbst 280 JunglehrerInnen in Wien auf der Straße stehen. Doch gerade die JunglehrerInnen seien es, die am aktuellen Stand der Pädagogik seien. Es liege in der Entscheidungsgewalt des Stadtschulrates, hier abfedernd zu wirken. "Wir hoffen daher im Sinne der Aufrechterhaltung der Bildungsqualität auf die Unterstützung unseres diesbezüglichen Antrages", so Bolena abschließend.

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