Beate Schasching: Schulqualität geht verloren!

Auch im St.Pöltner Bezirk wird am Rücken der Kinder gespart!

Niederösterreich (SPI) "Die unsozialen Sparmaßnahmen der Bundesregierung sind im Bildungsbereich schon im Jahr 2000 spürbar geworden", stellt die SPÖ-NÖ-Nationalrätin Beate Schasching fest. Im Bezirk St.Pölten Stadt und Land sind Tausende Schülerinnen und Schüler davon direkt betroffen. Wichtige pädagogische Leistungen wie Förderunterricht, Legastheniebetreuung, Einsatz von Beratungslehrerinnen, fehlen seit Beginn des Schuljahres 2000/2001. Schasching befürchtet, dass das erst der Beginn des Bildungsabbaues sein wird.

In Niederösterreich, wo es derzeit rund 13.000 Pflichtschullehrer gibt, sollen bis 2001 370 Lehrerdienstposten, bis 2004 sogar 1.100 gekürzt werden.

Der Bezirksschulinspektor Kurt Praher berichtet, dass es bereits in einigen Hauptschulen der Stadt St.Pölten zu Zusammenlegungen von Leitungsgruppen kommen musste. Laut Inspektor Helmut Pleischl sind im Bezirk St. Pölten Land insgesamt 7 Volksschulen von Klassenzusammenlegungen, was Abteilungsunterricht bedeutet, bzw. Schließung bedroht. Was das für Orte wie z.B. Gerersdorf, Weinburg, Haunoldstein etc. bedeutet ist klar. Eine Schule ist unter anderem auch kulturelles und kommunikatives Zentrum eines Dorfes. Schasching ist davon überzeugt, das die Schließung von Schulen für kleine Dörfer massiven Verlust von Lebensqualität bedeutet. Und vor allem die Belastungen für die Kinder wachsen dadurch ins Unermessliche. Der gefährliche Schulweg, der zeitliche Aspekt oder auch der Verlust der pädagogischen Zuwendung durch den Lehrer, die Lehrerin beim Abteilungsunterricht sind nur einige wenige Beispiele für die Verschlechterungen im Schulbereich im Bezirk St. Pölten.

"Bildungspolitik sollte endlich wieder im Unterrichtsministerium und nicht im Finanzministerium gemacht werden und es wird Zeit, dass sich nun auch verstärkt Schüler und Schülerinnen sowie Eltern gegen den Bildungsabbau der Blau-Schwarzen Bundesregierung zu Wort melden", so die SPÖ-NÖ-Nationalrätin Beate Schasching abschließend.

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