Motz: Lärmschutzmaßnahmen für Spillern sind längst überfällig

Seit bereits 5 Jahren liegt ein entsprechendes Ansuchen beim Amt der NÖ Landesregierung

St. Pölten, (SPI) - Die Bevölkerung von Spillern ist seit geraumer Zeit einer hohen Lärmbelastung, verursacht durch die Schnellbahnlinie S3 und vor allem durch die Donauuferautobahn A22, ausgesetzt. Außerdem steigt der Verkehrslärm stetig an. Durch den Wegfall des "Eisernen Vorhang" und die generelle Zunahme des Verkehrsaufkommens verdoppelte sich die Anzahl der Autos auf der A22. Mittlerweile benutzen rund 60.000 bis 70.000 Kraftfahrzeuge täglich den Autobahnabschnitt im Bereich von Spillern. "Deshalb hat die Gemeinde Spillern bereits 1995 einen Antrag zum Bau von Lärmschutzvorrichtungen beim Amt der NÖ Landesregierung eingebracht. Seither ist seitens des Landes bis auf Lärmmessungen nichts geschehen. Diese Messungen liegen allerdings auch schon wieder ein Jahr zurück. Damals schon ergaben die Lärmmessungen, dass die zumutbaren Grenzwerte weit überschritten worden sind. Die Lärmschutzmaßnahmen für Spillern sind deshalb längst überfällig", kritisiert der Korneuburger SP-LAbg. Mag. Wolfgang Motz.****

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Lärm einen enormen Stressfaktor darstellt und somit gesundheitsschädlich ist. Viele Balkone und Gärten in Spillern, die der Erholung dienen sollen, können schon lange nicht mehr dafür verwendet werden, weil man auf Grund des Verkehrslärms oft nicht einmal sein eigenes Wort, geschweige denn jenes seines Gesprächspartners, verstehen kann. Weiters wurde bei der Übernahme des röm. kath. Kindergartens durch die Gemeinde Spillern im Rahmen einer Verhandlung seitens des Landes Niederösterreich Lärmschutzmaßnahmen für den Außenbereich zum Schutz der Kinder verbindlich vorgeschrieben. "Während das Land NÖ für ein Gebäude der öffenlichen Hand in Spillern Lärmschutzeinrichtungen aus Gründen der Gesundheit selbst vorschreibt, wird der Antrag der Gemeinde seit 5 Jahren wegen Budgetknappheit aufgeschoben und zurückgestellt. Wie und vor allem durch wen wird hier die Reihung für die Realisierung der Lärmschutzprojekte vorgenommen? - Ich fordere LH Erwin Pröll in seiner Funktion als Verkehrsreferent der NÖ Landesregierung auf, diese Angelegenheit aufzuklären. Jedenfalls darf es zu keiner weiteren unnötigen Verzögerung bei der Realisierung der Lärmschutzmaßnahmen kommen", so LAbg. Motz.
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