Schabl: KH Baden - Sobotka geht mit alten Hüten hausieren

Gespräche zu 'Sozialmedizinischem Zentrum Thermenregion" laufen seit Monaten

St. Pölten, (SPI) - Es sollen sowohl Einsparungseffekte als auch eine Verbesserung der medizinischen Versorgung in dem am dichtesten besiedelten Raum Niederösterreichs erzielt werden: vor Wochen, konkret im September, haben der ehemalige Gesundheitsreferent Dr. Hannes Bauer und Badens Bürgermeister LAbg. Prof. August Breininger ein Kooperationsmodell für ein "Sozialmedizinisches Zentrum Thermenregion", einen Krankenhausverbund zwischen dem Landeskrankenhaus Mödling und dem Städtischen Krankenhaus Baden präsentiert. Das Kooperationsmodell könnte Anfang 2001 starten.****

Der Plan sieht zunächst Kooperationen sowohl im medizinischen als auch im wirtschaftlichen Bereich vor. Im medizinischen Bereich gibt es Möglichkeiten zur Zusammenarbeit vor allem bei den Abteilungen der Gynäkologie und Geburtshilfe, der Unfallchirurgie, der Chirurgie und dem Labor, weiters in speziellen Bereichen der pädiatrischen Versorgung, der Konsiliaruntersuchungen sowie der onkologischen und urologischen Betreuung. Im wirtschaftlichen Bereich sollen Einsparungs- und Spezialisierungseffekte vor allem in der Materialwirtschaft erzielt werden, etwa durch den gemeinsamen Einkauf, eine Zentralküche und eine Zentralapotheke sowie einen gemeinsamen Werkstättendienst.

"Die heute von Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka angesprochene Studie ist längst ein alter Hut. Diese Studie ist seit Monaten fertig und wurde noch von Dr. Hannes Bauer in Auftrag gegeben. Mittlerweile wurde vom NÖGUS bereits ein Teil II in Auftrag gegeben, der noch in Arbeit ist. Wolfgang Sobotka muss sich offensichtlich mangels eigner Erfolge oder Betätigungsfelder immer wieder auf längst im Laufen befindliche Projekte und Initiativen stürzen, die zudem immer auf die Arbeit und die Ideen anderer Regierungsmitglieder zurückzuführen sind. Wenn er sich im Land endlich um seine wirklichen Zuständigkeiten kümmern würde, würde vielleicht auch in seinen Ressorts etwas weitergehen", kommentiert der Badener SP-LAbg. Emil Schabl heutige Aussagen von Sobotka.
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