10. Dezember: Internationaler Tag der Menschenrechte

Frauenrechte nicht nur auf dem Papier

Wien (OTS) - Die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember vor 52 Jahren entsprang dem moralischen Bekenntnis zur globalen Verantwortung für Frieden und Menschenrechte. Die bürgerlichen und politischen Rechte sind dort ebenso verankert wie das Recht auf persönliche und kulturelle Entwicklung, der Schutz der Familie und der Gesellschaft. Auf dem Papier garantiert die internationale Staatengemeinschaft die Befriedigung der Grundbedürfnisse und das Recht auf ein menschenwürdiges Leben. Dennoch geht der weltweite Verarmungstrend mit aller Schärfe weiter: 1,2 Milliarden Menschen - in der großen Mehrheit Frauen und Kinder - müssen mit weniger als einem Dollar am Tag ihr Auskommen finden. Ein Mindestmaß an Lebensgrundlage ist jedoch Voraussetzung, um zu seinem Recht zu kommen. Besonders Frauen haben kaum Zugang zu Krediten, guter Ausbildung, neuen Technologien und landwirtschaftlichen Anbauberatungen und letztlich keine Möglichkeiten ihre eigene Lage zu verbessern. Obwohl vielerorts die Rechte von Frauen nach wie vor in den Kinderschuhen stecken, machen viele Projekte auch Mut, Erfolgreiches weiterzuführen und alternative Konzepte zu finanzieren. Den Entwicklungshelfern und Entwicklungshelferinnen des Österreichischen Entwicklungsdienstes-ÖED geht es vor allem darum, Frauen Mut zu machen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken, dass sie letztendlich selbst als Expertinnen in Sachen Armut an einer Welt ohne Ausgrenzung und Unterdrückung mitwirken.

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