Dobnigg: Blau-schwarze Koalition verschleudert Familiensilber!

Wien (SK) "Die blau-schwarze Koalition betreibt den Ausverkauf gut florierender heimischer Industrieunternehmen und scheut auch nicht davor zurück Wald und Wasser verscherbeln zu wollen", betonte der steirische SPÖ-Abgeordnete Karl Dobnigg am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Bestes Beispiel dafür, wie die blau-schwarze Regierung mit dem Volksvermögen umgeht, sind die Privatisierungen der letzten Zeit, ein industriepolitischer Flop reiht sich an den anderen. Nach der Versteigerung der UMTS-Lizenzen und der Privatisierung der Telekom fehlt nun Geld, mit dem die Regierung fest gerechnet hat. Und es stellt sich die Frage, ob wieder der Bereich der Forschung und Entwicklung unter der Budgetverknappung leiden wird müssen. "Sieben Milliarden Schilling waren versprochen, ich fordere Frau Infrastrukturministerin Forstinger auf, dieses Versprechen zu halten".****

Durch diese verantwortungslose Politik von ÖVP und FPÖ droht auch eine Abwanderung von Konzernzentralen und wichtigen Abteilungen wie Forschung und Entwicklung, Finanzwesen und Controlling. zurück bleiben Produktionsstätten als verlängerte Werkbänke. Davon wären auch die heimischen Zulieferbetriebe negativ betroffen.

Zur angeblichen Entpolitisierung der ÖIAG kann man bislang nur erkennen, dass der Austausch der bisherigen Aufsichtsräte durch Personen aus dem Freundeskreis von Herrn Prinzhorn erfolgte. Auch sind diese Unternehmen, im Gegensatz zu den Aussagen von ÖVP und FPÖ nicht bankrott und abgewirtschaftet sondern bestens florierende und sich in den jeweiligen Märkten behauptende Konzerne, man denke nur an die VA-Stahl, die durch den großen Einsatz von Belegschaft und Management in den letzten Jahren Rekordergebnisse erwirtschaften konnten. Dabei hat sich bestätigt, dass Kernaktionär Staat durchaus sinnvoll ist, betonte Dobnigg.

Zuletzt merkte Dobnigg an, dass bei der jüngst stattgefundenen Eröffnung des neuen Kompaktstahlwerkes in Donawitz auch politische Prominenz von blau und schwarz, bis hin zum Bundeskanzler, anwesend war. Diesselben Politker von ÖVP und FPÖ haben noch vor wenigen Jahren das Zusperren des Werkes gefordert und damit wäre eine gesamte Region sehr geschwächt worden, so Dobnigg abschliessend. (Schluss) pp/sd

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