Domany: "IT-Sektor erwirtschaftet 4 Prozent unseres BIP"

WKÖ-Generalsektretär verdeutlicht bei at21-Initiative die Bedeutung der IT-Industrie für die Gesamtwirtschaft - wko.at größtes Wirtschaftsportal Europas

Wien (PWK1067) - "Unsere Unternehmen leben heute vom Fortschritt
und der Entwicklung der IT-Industrie", unterstrich gestern Abend im Wiener Rathaus Christian Domany, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, die Stellung des IT-Sektors in der Wirtschaft von heute. Anlass dafür war der "Kick Off"-Event der Initiative at21, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Position Österreichs im Informationszeitalter zu stärken und den IT-Fachkräftemangel zu beheben. "Mehr als 100 Milliarden oder 4 Prozent unseres BIP erwirtschaften die neuen Branchen jährlich, 17.000 Unternehmen sind heute alleine im Softwareproduktions- und Beratungsbereich tätig, 42.000 Arbeitnehmer beschäftigt der Telekombereich und die Exportzahlen unserer Telekombranche lagen 1998 bei 6,6 Milliarden Schilling. Kein Zweifel also wir leben in der New Economy", verdeutlichte der Generalsekretär den Einfluss der neuen Branchen auf die Gesamtwirtschaft. Domany begrüßte die Initiative, "weil sie sich ideal in das Ausbildungskonzept der Wirtschaftskammern fügt".

Für die kommenden drei Jahre droht Österreich ein enormer Mangel an Fachkräften im Bereich der Informationstechnologien. Studien der Wirtschaftskammer sprechen von bis zu 55.000 Arbeitskräften. "Wir wissen, dass wir diesen Mangel kurzfristig wohl kaum ohne fremde Hilfe abdecken werden", sprach sich Domany für den Zuzug von IT-Experten aus Nicht-EU-Ländern aus. "Aber natürlich muss es mittelfristig unser Ziel sein, eigene Kompetenz auf diesem Sektor aufzubauen." Um das zu erreichen bieten die Wirtschaftskammern heute zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an.
- Seit 1997 wurden sieben neue Lehrberufe auf diesem Sektor errichtet.
- 1.160 Kurse zur IT-Thematik bieten die WIFIs jährlich an.
- Eigens gegründete Fachhochschulen und Fachakademien widmen sich dem Thema.
- Die Wirtschaftskammer plant die Vergabe von Stipendien für Studierende der betreffenden Studienrichtungen
- und schließlich wollen wir auch den Lehrern eine IT-Ausbildung anbieten."

Auch die Wirtschaftskammern befinden sich voll im IT-Zeitalter. "So bieten wir heute mit unserem Internet-Auftritt wko.at das umfassendste und modernste digitale Wirtschaftsportal Europas. Und seit kurzem verfügen wir über eine eigene Online Mitarbeiterzeitung, die für unsere Mitarbeiter ausschließlich über Intranet zugänglich ist", stellte Domany die Online-Angebote seines Hauses dar. Mit monatlich über 9 Millionen Zugriffen zählt wko.at, das Internetportal der Wirtschaftskammern, auch zu den meist besuchten Websites Österreichs.

Zahlen, Daten und Fakten zur Bedeutung der IT-Industrie in Österreich finden Sie im Internet unter http://wko.at/ auf der Homepage der Wirtschaftskammer Österreich.

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