ACHATZ fordert sofortigen Importstopp von Rindern aus Oststaaten

Wien, 2000-12-07 (fpd) - "In Zeiten, in denen in Europa der Rinderwahnsinn grassiert, ist es notwendig, daß der Import von Rindern aus den Ländern des ehemaligen Ostblocks sofort unterbunden wird", forderte heute die freiheitliche Agrar- und Konsumentensprecherin Abg. Anna Elisabeth Achatz. ****

Das Abkommen, welches die jährlich die Einfuhr von 500.000 Rinder in den EU-Raum ermöglicht, muß sofort außer Kraft gesetzt werden. Eine offizielle Stellungnahme der zuständigen Außenministerin Ferrero-Waldner steht bis dato aus.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, daß in der EU verbotene Futtermittel illegal über die Grenzen in die Reformstaaten gelangt seien und so BSE-verseuchte Rinder über Umwege wieder nach Österreich gelangten. Im Gegensatz zur EU ist in den Oststaaten das Verfüttern von Tiermehl erlaubt.

"Schon jetzt müssen Mittel aus dem Katastrophenfonds locker gemacht werden, um in Österreich flächendeckende BSE-Tests durchführen zu können. Andere EU-Staaten sind bereits heillos überfordert. Bis jetzt beziffert sich der Schaden der Rinderseuche für Österreich bereits. auf 1,4 Mrd. Schilling", so Achatz.

"Zwei Millionen Rinder müssen innerhalb der EU verbrannt werden, von denen die meisten wahrscheinlich gesund sind. Der Wahnsinn der EU-Agrarpolitik dokumentiert sich nirgends besser als beim Rinderwahnsinn," meinte Achatz.

Die Gesundheit der österreichischen Konsumenten sei zu kostbar, um sie wirtschaftlichen Interessen unterzuordnen, so Achatz abschließend (Schluß)

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