Advent im ORF in der Sendung "Christ in der Zeit" am Freitag, dem 8. Dezember: Worauf warten Sie?

Wien (OTS) - Drei Sendungen von "Christ in der Zeit" begleiten den heurigen kürzesten Advent seit Jahren: Am Marienfeiertag, am Freitag, dem 8. Dezember 2000, spricht um 18.20 Uhr der Leiter des "Kulturzentrums bei den Minoriten" in Graz, Johannes Rauchenberger; am Sonntag darauf, am 10. Dezember, steht der altkatholische Bischof Bernhard Heitz vor der Kamera; und am dritten Adventsonntag, am 17. Dezember denkt der evangelische Oberkirchenrat Michael Bünker über die Zeit des Wartens nach. "Christ in der Zeit" sendet ORF 2 jeweils um 18.25 Uhr. Die Gestaltung liegt in den Händen von Anita Natmeßnig, verantwortlicher Redakteur ist Peter Pawlowsky.
Die Antworten auf die Frage: "Worauf warten Sie?" fallen sehr unterschiedlich aus. Bischof Heitz fordert zum unermüdlichen Warten auf. Jedes Weihnachtsfest ist ein Aufruf gegen die Resignation, aus dem Bewusstsein heraus, dass Gott die Welt nicht im Stich lässt, wenn sie sich auch oft so gottverlassen gebärdet. Michael Bünker meditiert über eine kurze Erwähnung im Lukasevangelium: Dort wird von einer Prophetin Hanna gesprochen, die den Messias erwartet. Die uralte Frau hat ihre Zeit nicht passiv abgewartet, sondern ist im tätigen Erwarten alt geworden und wird nun damit belohnt, dass sie das Messias-Kind sieht.
Diese Belohnung gilt auch für Maria, deren zustimmende Erwartung dessen, was ihr der Engel verheißen hat, nach dem Glauben der Christen die Welt tatsächlich verändert hat. Niemand ist in der Kunstgeschichte so oft dargestellt worden wie Maria, betont Johannes Rauchenberger. Er hält ein flammendes Plädoyer für Maria und distanziert sich zugleich von dem süßen Kitsch, der in die Marienverehrung eingedrungen ist. Rauchenberger bringt die Kraft der alten Bilder wieder zum Sprechen, die im Stande sind, das größte Geheimnis christlichen Glaubens zu deuten: die Menschwerdung Gottes.

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