Ledermüller: Die SPÖ-Beschuldigungen in der BSE-Frage sind ein Skandal

Erfolgreiche Bauernbundpolitik sichert hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards

Wien, 7. Dezember 2000 (AIZ). - "In Österreich ist bisher kein einziger Fall von BSE aufgetreten. Seit 1990 gibt es das Verfütterungsverbot von Tiermehl an Wiederkäuer. Erklärungen von SPÖ-Abgeordneten, dass die Bauern an der BSE-Krise schuld seien, sind ein Skandal und zeigen deren Ahnungslosigkeit in Sachen BSE und Landwirtschaft", erklärte heute der Direktor des Österreichischen Bauernbundes, Franz Ledermüller. ****

Gerade die SPÖ sowie Arbeiterkammer und Gewerkschaft hätten in der Agrarpolitik immer das Ziel verfolgt, die Märkte zu öffnen und die österreichischen Bauern voll dem Preis- und Wettbewerbsdruck des Weltmarktes auszusetzen. "Ziel dieser Politik war und ist es, für die Konsumenten die billigsten Lebensmittel bereitzustellen. Die SPÖ sollte nicht allzu überrascht sein, dass es auf Dauer nicht gut gehen kann, den billigsten Preis zu verlangen und gleichzeitig die höchste Qualität zu fordern", sagte Ledermüller zu den SPÖ-Angriffen.

"Der "Ökosozialen Agrarpolitik" des Bauernbundes ist es zu verdanken, dass die österreichischen Produkte eine hohe Qualität haben und der Konsument beim Einkauf österreichischer Produkte auf hohe Sicherheitsstandards vertrauen kann. Dieser Weg wird auch in Zukunft konsequent weiterverfolgt werden", betonte Ledermüller.

"Die Versorgung der Österreicher mit gesunden heimischen Lebensmitteln kann nur durch faire Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft gesichert werden. Das Vertrauen der Konsumenten in unsere österreichischen Produkte ist unser wichtigstes Kapital. Die österreichischen Bauern werden auch in Zukunft alles tun, um dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Umgekehrt erwarten aber die Bauern von den Konsumenten, dass sie für ihre qualitativ hochwertigen Produkte einen fairen Preis bekommen", sagte Ledermüller abschließend. (Schluss)

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