Reheis forderte Forstinger auf, schärfer gegen Ökopunktesünder vorzugehen

Wien (SK) "Bei den Tirolern hat sich Ex-Minister Schmid schnell einen Ruf als 'Antitirolminister' erworben. Die Aussagen von Bundesministerin Forstinger lassen uns aber hoffen, so SPÖ-Abgeordneter Gerhard Reheis am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Die Alpenkonvention wurde vor nicht allzu langer Zeit endlich unterzeichnet, braucht aber jetzt ein entsprechendes Internationales Sekretariat. Wir appellieren an die Frau Bundesministerin sich für einen Sitz in Österreich einzusetzen. Innsbruck hat dafür bereits ein Büro beim Wahrzeichen der Stadt, dem Goldenen Dachl angeboten", betonte der Tiroler SPÖ-Abgeordnete. ****

In Tirol seien von Jänner bis September 2000 über 8.000 LKW erwischt worden, die illegal unterwegs waren. Weder Fahrzeughalter noch Fahrer wurden bisher verfolgt oder bestraft. Das sei für die betroffene Bevölkerung, die unter dem starken Transit zu leiden hat, nicht erklärbar. "Jeder andere, der eine Gesetzesübertretung begeht wird bestraft. Nur Ökopunktesünder bleiben ungeschoren. Das muss schnellstens möglich abgeschafft werden", so Reheis.

Interessant werde es auch sein zu beobachten, wie die neue Infrastrukturministerin mit dem Thema "Road Pricing für LKW" umgehen wird. "Ich kann nur an die Frau Ministerin appellieren, es so rasch als möglich einzuführen. Wir brauchen das Geld für die Sicherheit und den weiteren Ausbau unserer Verkehrswege, wie beispielsweise für den Bau des Tschirganttunnels im Tiroler Oberland, der eine ganze Region vom Verkehr entlasten würde", schloss Reheis. (Schluss) ns/sd

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK