SP-Krieger: Innerparteiliche Geschlossenheit a la Wiener ÖVP

Simmeringer Bezirksrätin brüskiert eigenen Landesparteiobmann

Wien (SPW) "Wenn konfuses Auftreten einer der Hauptpunkte im ÖVP-Wahlkampfkonzept sein soll, dann liegt diese Partei bereits voll im Plan", kommentierte die stv. Bezirksvorsteherin von Simmering, Anita Krieger, am Donnerstag das Vorgehen der ÖVP-Bezirksrätin Gaby Tamandl. Denn diese fordert in einem Antrag an die Simmeringer Bezirksvertretung, ‘die Straßenbeleuchtung entlang der Simmeringer Hauptstraße ab 24 Uhr auf ein Mindestmaß zu reduzieren bzw. wo es möglich ist abzuschalten‘. Für Krieger aus mehreren Gründen ein völliger abstruser Vorschlag: "Mehr Straßenlicht bedeutet mehr Sicherheit für Frauen. Mit ihrem Vorschlag, das Licht in der Nacht abdrehen zu wollen, stellt sich Frau Tamandl somit frontal gegen die Interessen und Wünsche der Frauen."****

Wie skurril der Antrag von Tamandl sei, beweise eines: "Permanent droht der derzeitige Vizebürgermeister Görg damit, die Koalition platzen zu lassen, wenn nicht 150 Millionen Schilling in die Geschäftsstraßen Wien investieren werden, um unter anderem die Beleuchtung zu verbessern." Diesen Antrag genau jetzt vorzubringen, lasse für sie, so Krieger, deshalb nur zwei Deutungen zu: "Entweder Görgs Forderung nach mehr Geld für Wiens Einkaufsstraßen ist nur Wahlgeplänkel, oder Tamandl untergräbt gezielt die Position des eigenen Obmanns. - beides ein Armutszeugnis für die ÖVP". (Schluss) sl

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