Hornegger: "Agrarpolitik in Richtung Agrarindustrie war falsch"

Wien, 2000-12-07 (fpd) - "Die in den letzten Jahrzehnten betriebene Agrarpolitik in Richtung Agrarindustrie war der falsche Weg, denn dieser wird viele bäuerliche Betriebe in Österreich in den Ruin treiben", meinte heute der freiheitliche Abg. Franz Hornegger. ****

Eine Befristung, wie sie im Agrarministerrat beschlossen worden sei, könne keine Lösung für die Zukunft darstellen, denn nur ein permanentes Verbot für die Tiermehlverfütterung könne einen längerfristigen Umstieg in den biologischen Landbau sichern. "Die sechs monatige Befristung kann nämlich nicht "die große Ansage für unsere Ackerbauern" sein, auf pflanzliche Eiweißproduktion umzusatteln", meinte Hornegger.

Durch die ganze Problematik des BSE müsse man durch neue Regelungen den Bauern die Möglichkeit geben "auf die biologische Ebene in der Landwirtschaft" umzusteigen.

Kritik übte Hornegger auch an der Streichung der Zahlungen für gefährdete Tierrassen, wie etwa für das Pinzgauer Rind. Auch der Wildwuchs der Kontrollverbände könne nicht im Sinne der Biobauern sein, denn Österreich habe jetzt schon die strengsten Kontrollen, die größten Auflagen und die höchsten Betriebsmittelpreise, aber leider die niedrigsten Erzeugerpreise. "Daher konnten die Konsumenten noch nicht davon überzeugt werden, daß ein gesundes Schnitzel am Teller auch seinen Preis hat", schloß Hornegger. (Schluß)

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