LHStv. Schlögl: Medizinisches Fachwissen und Pflege sind Voraussetzung für funktionierendes Gesundheitswesen

Diplomverleihung der Sonderausbildung für allgemeine Intensivpflege an der Sonderausbildungseinrichtung der Gesundheits-und Krankenpflegeschule Amstetten

St. Pölten, (SPI) - An der Sonderausbildungseinrichtung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Amstetten fand heute durch NÖ Gesundheitsreferent LHStv. Mag. Karl Schlögl die Diplomverleihung der Sonderausbildung für allgemeine Intensivpflege an 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Niederösterreich statt. "Eine gelungene Operation ist für den Patienten und den behandelnden Arzt das Wichtigste. Der Zeit der intensiven Pflege danach wird dabei in den Augen der Öffentlichkeit vielfach nicht mehr entsprechende Beachtung geschenkt. Dennoch ist diese Phase zur Gesundung eines Menschen von größter Bedeutung. Intensivpflege verlangt vom Pflegedienst ein Höchstmaß an Wissen, Konzentration und Einfühlungsvermögen. Daher ist es notwendig, dass der Pflegedienst eine solide, den Anforderungen entsprechende Ausbildung absolvieren kann", betont der NÖ Gesundheitsreferent die Wichtigkeit der Intensivpflegeausbildung.****

Im Rahmen der Änderung des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes 1997 wurde die Verpflichtung zur Absolvierung einer Sonderausbildung nach dem bereits absolvierten Gesundheits- und Krankenpflegediplom gesetzlich verankert. "Das Ziel der Sonderausbildung ist die Vermittlung von spezifischem pflegerischen und medizinischen Wissen sowie entsprechende Fertigkeiten. Die praktische Anwendung dieses Wissens und dieser Fertigkeiten soll die Kursteilnehmer befähigen, die Intensivpflege bzw. die Nierenersatztherapie auf fachlich bestem Niveau durchzuführen, selbstkritisch die Arbeit einzuschätzen und Verbesserungen zu initiieren", so Schlögl weiter.

Das KH Amstetten hat mit diesem Bildungsangebot für das Most-, das Waldviertel und den NÖ Zentralraum eine wichtige Funktion übernommen. Die Sonderausbildung soll weiters einen Beitrag leisten, das Qualifikationsniveau und die Berufszufriedenheit des Pflegepersonals zu heben. Die Zielgruppe besteht dabei aus diplomierten Gesundheits-und Krankenpflegepersonal, die eine gewisse Berufserfahrung im fachspezifischen Bereich bereits mitbringt. "Die Fort-, Aus- und Weiterbildung ist in der heutigen Zeit in jedem Beruf notwendig. Im Bereich der Krankenpflege ist die Weiterbildung geradezu lebensnotwendig. Denn gerade in so speziellen Bereichen wie in Intensiv-, Dialyse und Anästhesieabteilungen kann den raschen Veränderungen nur durch ständige Fort- und Weiterbildung begegnet und damit eine bestqualifizierte Pflege und Betreuung der Patienten garantiert werden", so der NÖ Gesundheitsreferent abschließend. (Schluss) fa

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