"Orientierung" am Sonntag, dem 10. Dezember, im ORF: Priestermangel

Wien (OTS) - Doris Appel präsentiert am Sonntag, dem 10. Dezember 2000, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Priestermangel: Steirische Strategien: Die katholische Kirche sucht Lösungen für eine priesterarme Zukunft. Eine davon heißt Pfarrverband. Zum Beispiel das Dekanat Knittelfeld: Dort wurden wegen Priestermangels fünf Pfarren zusammengeschlossen. Momentan betreuen drei Priester den Pfarrverband mit seinen rund 22.000 Einwohnern. Ohne Pastoralassistenten, Diakone und ehrenamtliche Mitarbeiter wäre die Arbeit für die Priester nicht zu bewältigen. Laut Prognosen wird der Priestermangel in der Diözese Graz-Seckau - und nicht nur dort -bis ins Jahr 2010 drastisch steigen. Ein Bericht von Barbara Krenn.

Entwicklungshilfe: Engagement gegen die Gewalt in Kenia: In der kenianischen Hauptstadt Nairobi setzt sich das "Amani people’s theatre", eine Gruppe engagierter junger Leute, für eine Bewusstseinsbildung ein. Denn Kenia durchlebt eine tiefe Krise: Viele Menschen ziehen in die Hauptstadt und versuchen sich dort anzusiedeln. Vier bis fünf Millionen Menschen leben in Nairobi, viele von ihnen zusammengedrängt in Slums, die täglich anwachsen. Gewalt ist der bestimmende Faktor. Das Ziel der Theatergruppe, die von der österreichischen Dreikönigsaktion unterstützt wird: Nur wer sich seiner Lage bewusst ist, kann neue Strategien entwickeln. Mathilde Schwabeneder berichtet.

"Frohe Botschaft": Experten über Medien und Religion: Kann das Fernsehen die Religion ersetzen? Erreicht den virtuellen Zuseher über den Bildschirm eine neue "frohe Botschaft"; entstehen dadurch eine neue Identität, ein neues Gefühl, das früher die Kirchen vermittelten? Findet die "Erlösung" in Zukunft vermehrt im Cyberspace statt? Oder sind die "Heilserwartungen" an das Internet überzogen? Theologen und Medienexperten diskutierten über diese Fragen bei einem ORF-Symposium zum Thema "Medien. Utopien. Religion". Ein Bericht von Mathilde Schwabeneder.

Telefonseelsorge: "Reden hilft - wir hören zu": In der Adventzeit wird vielen Menschen ihre Einsamkeit schmerzlich bewusst. Gut, dass es eine "Notrufnummer für die Seele" gibt. Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge Wien bemühen sich, vorbeugend zu helfen. Rund um die Uhr hören sie zu, mehr als 30.000 Menschen pro Jahr sind es, die dieses kostenlose Angebot in Anspruch nehmen - das Angebot einer Einrichtung, die von der katholischen und der evangelischen Kirche gemeinsam betrieben wird. Norbert Steidl berichtet.

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