Hofmann: AKW-Sicherheitsstandards auf EU-Ebene regeln

Wien, 2000-12-07 (fpd) - "Die Festlegung von Sicherheitsstandards für Kernkraftwerke soll von Österreich auf EU-Ebene eingefordert werden und in weiterer Folge auch im EURATOM-Vertrag verankert werden", forderte der freiheitliche Energiesprecher Abg. DI Max Hofmann. "Die Krümmung von Bananen ist geregelt, die Sicherheit von Atomkraftwerken ist es nicht." ****

EURATOM fördere zwar die friedliche Nutzung von Kernenergie, habe aber keine Sicherheitsstandards als Grundlage der Förderung. Gerade im Hinblick auf die Erweiterung der europäischen Union sei eine gemeinsame europäische Regelung und Festlegung in der Frage der nuklearen Sicherheit notwendig, betonte Hofmann.

AKWs wie Temelin, die eine Kombination von Kernreaktoren russischer Bauart, gepaart mit westlichen Sicherheitstechnologien seien, müßten eindeutig festgelegte Sicherheitsstandards erfüllen, so Hofmann. Es gehe nicht an, daß gerade in Fragen der Sicherheit jedes Land mit unterschiedlichen, selbst definierten Standards arbeite. Bei einer EU-Erweiterung könne nach derzeitigem Stand das jeweilige Land seine - oft unzureichenden - Sicherheitsstandards beibehalten, bei definierten Standards müßten Beitrittswerber mit Kernkraftwerken diesen entsprechen. (Schluß)

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