AVISO: AK/Boltzmann Institut für Menschenrechte - Pressekonferenz: Frauenhandel in Österreich

Wien (AK) - Menschenhandel ist eine der schwerwiegendsten Menschenrechtsverletzungen, von der weltweit hauptsächlich Frauen und Mädchen betroffen sind. In Europa ist der Frauenhandel seit dem Fall des Eisernen Vorhangs zu einem sichtbaren und massiven Problem geworden. Frauenhandel hat viele Gesichter: Betroffene sind Frauen und Mädchen, die in ausbeuterischen Verhältnissen, meist illegalisiert und unter Gewaltanwendung leben und arbeiten müssen, sei dies als Prostituierte, als Hausangestellte oder Ehefrau. Trotz rechtlicher und politischer Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene ist die Anzahl der Betroffenen des Frauenhandels in den letzten Jahren enorm gestiegen.****

Seit eineinhalb Jahren hat das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte das Phänomen des Frauenhandels untersucht. Die Ergebnisse erschienen nunmehr in Buchform im Verlag Österreich unter dem Titel "Bekämpfung des Frauenhandels nach internationalem und österreichischem Recht".

Die Situation in Österreich und die Forderungen an Justiz und Politik sind Gegenstand einer gemeinsamen Pressekonferenz der AK Wien, des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte, des Verlags Österreich, der Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels des Vereins LEFÖ (Lateinamerikanische Emigrierte Frauen in Österreich) und des Komitees gegen moderne Sklaverei.

Pressekonferenz "Frauenhandel in Österreich"
mit
Hannes Tretter, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte
Angelika Kartusch, Mitautorin, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
Helga Hess-Knapp, Abt. Frauen und Familie, AK Wien
Evelyn Probst, Psychologin, Verein LEFÖ
Birgit Dorn, Komitee gegen moderne Sklaverei
Gundi Dick, Frauensolidarität
Alexandra Pühringer, Verlag Österreich

Montag, 11. Dezember 2000, 10.00 Uhr
AK Wien, Anna-Boschek-Haus
4, Prinz Eugen-Str. 20-22
oder Eingang Plößlgasse

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Pressekonferenz begrüßen zu dürfen.

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