Konecny: EU-Osterweiterung kein Schreckgespenst

Wien (SK) Als "gefährliche Drohung" bezeichnete der Vorsitzende der SPÖ-Bundesratsfraktion, Albrecht K. Konecny, die Aufforderung des burgenländischen Ex-FPÖ-Obmanns Rauter, seine Partei solle sich auf "Kernthemen" wie "Ausländer" konzentrieren. Das lasse ahnen, wie die FPÖ-Scharfmacher - vor allem in Wien - mit Menschenhatz und Diffamierung den drohenden Verlust von Wählerstimmen verhindern wollen. ****

Dabei, so Konecny am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ, habe gerade die burgenländische Landtagswahl gezeigt, dass erfreulicherweise diese Hetz- und Angst-Propaganda ihre Wirksamkeit einzubüßen beginnt. Die FPÖ habe in dieser Wahlbewegung keine Gelegenheit ausgelassen, den Menschen die Osterweiterung der EU als ein drohendes Szenario des Untergangs darzustellen.

Die vernichtende FPÖ-Niederlage - die natürlich auch andere Gründe habe - sei der Beweis dafür, dass immer mehr Menschen diese wichtige Entwicklung nicht mehr als Schreckgespenst, sondern als Chance für unser Land sehen. So unbestritten es ist, dass die Osterweiterung unter Berücksichtigung vitaler österreichischer Interessen stattfinden muss, so klar sei auch, dass ein guter Teil der Zukunft Österreichs davon abhängt, dass unser Land zu einer engen und für beide Seiten fruchtbaren Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten in der EU findet, betonte Konecny abschließend. (Schluss) ml/mp

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