Grüne Wien/Reiser: VP-Wohnpläne sind alt und absurd

Wohnpolitik muss sich zuallererst um Sozialbedürftige kümmern

Wien (Grüne) - "Öffentliche Gelder und Förderungen sollten nicht zur Schaffung von Eigentum herangezogen werden.", stellt heute die Wohnsprecherin der Wiener Grünen, Madeleine Reiser, fest und erteilt derartigen VP-Plänen eine klare Absage.

"Dass die Wiener ÖVP die Gemeindewohnungen verscherbeln will, weil sie nicht begreift welch enormes soziales Kapital die Gemeinde Wien damit in Händen hält, ist ja nicht neu. Oftmalige Wiederholungen machen die Sache nicht besser. Leider denkt die ÖVP nach wie vor nicht im entferntesten daran, Gemeindewohnungen genau jenen zur Verfügung zu stellen, die sich in einer akuten sozialen Notlage befinden und dringend Wohnraum brauchen", kritisiert Reiser und verweist erneut darauf, dass es immer noch zu viele Wienerinnen und Wiener gibt, die unter inakzeptablen Bedingungen wohnen müssten. Die Grünpolitikerin erinnert die ÖVP auch an die wichtigen Erfahrungen aus den Wohnungskommissionen, die sich um besonders bedürftige Problemfälle kümmern. "Dort sitzen auch VertreterInnen der ÖVP und diese sind dort sehr froh, dass es für Sozialschwache günstige Gemeindewohnungen gibt. Mit dem Verkauf von Gemeindewohnungen verringert sich das verfügbare Potential an Wohnungen dramatisch", so Reiser.

Kurios ist laut Reiser die Forderung nach 'Bürgerwohngeld' für Wohnungen der Kategorie A und B, denn "gerade die Wiener ÖVP hat sich immer vehement gegen Kategoriezinse ausgesprochen", so die Grünpolitikerin. Und abschließend: "Warum soll dieses sogenannte Bürgerwohngeld eigentlich nur Wohnungen der Kategorie A und B fördern? Was ist mit den C- und D-Wohnungen?"

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