Nikoläuse erinnern Abgeordnete an Jugendthemen

Breite Plattform "Jugend will Zukunft" gegen jugendfeindliches Budget - Aktion vor Parlament

Wien (GPA/ÖGB) AktivistInnen der Plattform "Jugend will Zukunft" haben heute, Mittwoch, die Nationalratsabgeordneten der Parteien auf die Jugendfeindlichkeit des Budgets aufmerksam gemacht. Als Nikoläuse verkleidete Jugendliche warteten vor den Parlamentseingängen auf die PolitikerInnen und drückten ihnen, je nach angegebenem Stimmverhalten beim Budget, ein Nikolaus- oder Krampus-Sackerl in die Hand.++++

Das Bündnis "Jugend will Zukunft" ist eine gemeinsame Plattform unterschiedlichster Jugendorganisationen verschiedener Weltanschauungen. Die Organisationen lehnen den Sparkurs in der Bildungspolitik als zukunfts- und jugendfeindlich ab. Unter anderen sind die GPA-SchülerInnen und StudentInnen, die Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), die Katholische Jugend (KJ), die Sozialistische Jugend (SJ), und die Grünen und Alternativen StudentInnen (Gras) an den Aktionen beteiligt.

Während manche Abgeordnete mit den AktivistInnen scherzten, versuchte FP-Klubchef Peter Westenthaler, die Jugendlichen von den Budgetplänen der Regierung zu überzeugen. Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer eilte hingegen ohne Kommentar ins Parlament - durch den SPÖ-Eingang.

ÖGB, 6. Dezember 2000
Nr. 1066

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Markus Netter

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