Haberzettl: EisenbahnerInnen unterstützen Menschenkette SPERRFRIST 17.00 UHR

Gewerkschaft protestiert gegen geplante Zerschlagung der ÖBB

Wien (GdE/ÖGB). Der Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft
(GdE), Wilhelm Haberzettl, bringt anlässlich der Menschenkette um das Parlament die Befürchtungen vieler EisenbahnerInnen auf den Punkt: "Wir protestieren damit in der Wahrnehmung eines demokratischen Grundrechtes nicht nur gegen die sozialen Einschnitte, wie sie das Budget vorsieht, sondern auch konkret gegen die geplante Zerschlagung des Unternehmens ÖBB, die tausende Arbeitsplätze bei der Bahn und der Zulieferindustrie kosten wird."++++

Die Gewerkschaft der EisenbahnerInnen wird die Menschenkette um
das Parlament im Bereich Burgring/Heldenplatz verstärken. GdE-Vorsitzender Haberzettl weist darauf hin, dass die politische Wende durch FPÖVP zu tiefen Eingriffen in das Sozialsystem, überfallsartigen Änderungen im Pensionsrecht und gravierenden Belastungen für ArbeitnehmerInnen und sozial Schwache geführt hat. "Auch und vor allem die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner sind von der Besteuerung der Unfallrenten, der Erhöhung des Pensionssicherungsbeitrages, der Krankensteuer, der Einführung von Studiengebühren und der Beseitigung der beitragsfreien Mitversicherung getroffen."

"Diese Regierung nimmt den Österreicherinnen und Österreichern nicht nur täglich Geld weg und beschneidet die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie gefährdet darüber hinaus mit der Zerschlagung der ÖBB die Arbeitsplätze in wichtigen Kernbereichen der österreichischen Industrie und setzt die Zukunftschancen der Jugend mutwillig aufs Spiel", sagt der GdE-Vorsitzende. "Wir EisenbahnerInnen beweisen mit unserer Teilnahme an der ÖGB-Menschenkette, dass wir bereit sind, gegen die unsozialen Maßnahmen der Regierung zu protestieren!" (hk)

ÖGB, 5. Dezember 2000
Nr. 1063

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