GAHR: BRAUCHEN ZIVILDIENER UND WEHRDIENER ZUR SICHERHEIT Auch in Zukunft bedarfsgerechte und flexible Gestaltung des Zivildienstes notwendig

Wien, 5. Dezember 2000 (ÖVP-PK) Es war dringend notwendig, den Zivildienst - in einem guten Dialog - zu reformieren, da die Kosten explodiert sind und ein Beitrag zur Budgetsanierung geleistet werden musste. Die Zivildienst-Diskussion wird derzeit aber sehr emotional geführt und verunsichert viele junge Menschen. Zahlreiche Argumente werden subjektiv in den Raum gestellt. Dabei gibt es klare Regelungen. Das sagte heute, Dienstag, ÖVP-Abg. Hermann Gahr, selbst Einsatzleiter von zwölf Zivildienern im landwirtschaftlichen Bereich in Tirol. Zudem sollte man Zivildiener nicht gegen Wehrdiener "ausspielen." Gahr weiter: "Für unsere Sicherheit und zum Schutz vor Katastrophen sind beide gemeinsam notwendig." ****

Gahr weiter: "Zivildiener tragen zur Sicherung des Sozialsystems bei." Der Abgeordnete, der auf eine mehr als zehn Jahre alte Erfahrung als Einsatzleiter zurückgreifen kann, führte folgende drei wesentliche Punkte der Zivildienstreform an:

o Es werde - unter anderem bei der Ausbildung - Geld eingespart. Da die Einrichtungen selbst die Ausbildungskosten übernehmen, können sie diese auch effizienter gestalten.
o Es sei gelungen, Bürokratie abzubauen. Bei Zuweisungen hätten sowohl der Zivildiener als auch die Einrichtung das Recht, dass ihre Wünsche berücksichtigt werden.
o Statt 55 Kostenabstufungen gebe es nur mehr drei Vergütungsarten.

Die Regelung, dass die Einrichtungen nun selbst den Zivildiener verpflegen müssen, sei jedem zumutbar. "Was einem Bauernhof möglich ist, sollte auch jeder anderen Einrichtung möglich sein", so Gahr. Die Verpflegungssätze des Ministeriums seien zudem "ordentlich." "Wir finden mit den Kostensätzen das Auslangen", meint Gahr.

Auch in der Zukunft müsse man, um einen ordnungsgemäßen Zivildienst zu gewährleisten, diesen bedarfsgerecht, flexibel und aus der Sicht der jungen Menschen und der Einrichtungen gestaltet, schloss der ÖVP-Abgeordnete.
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