Knotzer: Neues Wohnhaus bedeutet für die Marktgemeinde Dürnkrut eine Bereicherung

St. Pölten, (SPI) - Heute Dienstag, den 5. Dezember 2000, hat der in Niederösterreich für Wohnbau zuständige Landesrat Fritz Knotzer ein neues Wohnhaus in Dürnkrut seiner Bestimmung übergeben. Das neue Gebäude in der Hauptstraße 7 - 11 beinhaltet insgesamt 20 modern ausgestatte Wohnungen mit einer Größe zwischen 36 und 73 m2. Eigentümer der Wohnhausanlage ist die Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Neunkirchen. "Bei der Gestaltung dieses Hauses wurde ganz gezielt auf die Funktionalität und vor allem auch darauf geachtet, dass die Bedürfnisse der künftigen Mieterinnen und Mieter bestmöglich Berücksichtigung finden. Dabei wurde gleichzeitig versucht die angefallenen Kosten gering zu halten, um das Preis-Leistungs-Verhältnis zu optimieren. Dieses Wohnhaus ist ein Aushängeschild für den gemeinnützigen Wohnbau in NÖ und eine Bereicherung für Dürnkrut", betont NÖ Wohnbaulandesrat Fritz Knotzer im Rahmen der feierlichen Schlüsselübergabe.****

Alle 20 Wohneinheiten wurden mit finanzieller Unterstützung der NÖ Wohnbauförderung errichtet. Im konkreten Fall hat das Land NÖ ein Direktdarlehen von rund 7,8 Millionen und einen jährlichen Zuschuss von rund 387.500 Schilling pro Jahr auf eine Laufzeit von 25 Jahren zur Verfügung gestellt. "Der soziale Wohnbau nimmt einen großen Stellenwert in unserer Gesellschaft ein und wird durch die Kombination von Wohnbauförderung und Gemeinnützigkeit der Genossenschaften gesichert. Die blauschwarze Bundesregierung will nun diese Gemeinnützigkeit mit allen ihren Vorteilen zum Fall bringen. Dies hat fatale Auswirkungen für die Mieter. Beispielsweise sind nur gemeinnützige Wohnbaugenossenschaften gesetzlich verpflichtet, ihre Mieteinnahmen für die Errichtung neuer Häuser oder für dringend notwendige Sanierungen zweckgebunden zu verwenden oder ihren Mietern unbefristete Mietverträge zu ermöglichen. Private Besitzer können die Mieten als Gewinne abziehen und gleichzeitig die Miethöhen bis an die Grenze des Möglichen ausreizen. Wer die Gemeinnützigkeit der Wohnbaugenossenschaften aushöhlt, belastet Hunderttausende Mieter in Österreich mit höheren Kosten und weniger Rechten", so der Wohnbaureferent der NÖ Landesregierung LR Knotzer.
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